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Liebe und Müll

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Jeden Morgen kurz vor sechs zieht er seine orangefarbene Arbeitsjacke über und rückt mit Besen und Schaufel aus: Als Schriftsteller bei den sozialistischen Herren in Ungnade gefallen, fegt er nun zum Broterwerb die Straßen von Prag - ein Essay über Kafka im Kopf, im Ohr die Lebensgeschichten seiner Kollegen. Um unter den gleichförmigen Bewegungen seines Besens nicht selbst so grau zu werden wie der Straßenbelag, sucht er »andere« Erfahrungen, etwas, das ihn, wenigstens für Stunden, herauskatapultieren könnte aus dem Trott. Zu finden glaubt es der Verheiratete in der Begegnung mit der Bildhauerin Darja, die ihn durch ihre Leidenschaft und vollkommene Hingabe in ihren Bann zieht. Doch muß er schließlich erkennen: Nicht das Leben, nicht die Liebe, nur die Literatur vermag ihn auf Dauer zu fesseln, denn schreibend glaubt er, die Erinnerung an das ihm und seinen Mitmenschen zugefügte Unrecht und die Unmenschlichkeit zu bewahren, seinem Leben einen Sinn verleihen zu können.

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Liebe und Müll, Ivan Klíma

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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3,8
Bardzo dobra
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Tytuł
Liebe und Müll
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
224
ISBN10
3423133309
ISBN13
9783423133302
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
Láska a smetí
Ocena
3,8 z 5
Opis
Jeden Morgen kurz vor sechs zieht er seine orangefarbene Arbeitsjacke über und rückt mit Besen und Schaufel aus: Als Schriftsteller bei den sozialistischen Herren in Ungnade gefallen, fegt er nun zum Broterwerb die Straßen von Prag - ein Essay über Kafka im Kopf, im Ohr die Lebensgeschichten seiner Kollegen. Um unter den gleichförmigen Bewegungen seines Besens nicht selbst so grau zu werden wie der Straßenbelag, sucht er »andere« Erfahrungen, etwas, das ihn, wenigstens für Stunden, herauskatapultieren könnte aus dem Trott. Zu finden glaubt es der Verheiratete in der Begegnung mit der Bildhauerin Darja, die ihn durch ihre Leidenschaft und vollkommene Hingabe in ihren Bann zieht. Doch muß er schließlich erkennen: Nicht das Leben, nicht die Liebe, nur die Literatur vermag ihn auf Dauer zu fesseln, denn schreibend glaubt er, die Erinnerung an das ihm und seinen Mitmenschen zugefügte Unrecht und die Unmenschlichkeit zu bewahren, seinem Leben einen Sinn verleihen zu können.