Bookbot

Verwehte Blätter

Ocena książki

Parametry

  • 366 stron
  • 13 godzin czytania

Więcej o książce

Erinnerungen aus dem alten Baltikum Als Hitler am Anfang des Zweiten Weltkrieges die Baltischen Staaten Stalin überliess, ging eine Welt verloren, die seit Jahrhunderten nicht nur lettische und estnische, sondern auch deutsche Züge getragen hatte. Es war jene Mischung der Sphären, die das Land geprägt hatte, im Bild der Landschaft wie in dem der Städte: In Riga standen neben den aufstrebenden Kontoren russischer Grosshändler die alten Speicherräume, Geschäftshäuser und Hafenmeistereien der Hanse, in Reval zogen sich neben den Zwiebeltürmen einer russischen Kathedrale die gewaltigen Befestigungsanlagen der deutschen Einwanderer hin. Von der Gesellschaft der Deutschbalten, die hier am Anfang unseres Jahrhunderts lebten, ist nichts geblieben ¿ es sei denn Erinnerungen. Camilla von Stackelberg, 1895 in Livland geboren, 1978 in Bad Godesberg gestorben, erzählt in ihrem Buch von dieser halb fremden halb vertrauten Welt, in der neben Deutch auch Russisch gesprochen wurde und in der Westeuropa immer ein ferner Begriff bleib, mit Respekt, doch auch mit einer Spur Befremdung zur Kenntnis genommen. Man lebte in dem Gefühl, an den Grenzen des Kontinents zu stehen, 'zwischen Europa und Asien', wie die Autorin einmal in ironisch pointierter Wendung sagt.

Zakup książki

Verwehte Blätter, Camilla von Stackelberg

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
19,47 zł

Metody płatności

4,0
Bardzo dobra
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Verwehte Blätter
Język
niemiecki
Wydawca
Siedler
Rok wydania
1992
Oprawa
twarda
Liczba stron
366
ISBN10
3886804577
ISBN13
9783886804573
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Erinnerungen aus dem alten Baltikum Als Hitler am Anfang des Zweiten Weltkrieges die Baltischen Staaten Stalin überliess, ging eine Welt verloren, die seit Jahrhunderten nicht nur lettische und estnische, sondern auch deutsche Züge getragen hatte. Es war jene Mischung der Sphären, die das Land geprägt hatte, im Bild der Landschaft wie in dem der Städte: In Riga standen neben den aufstrebenden Kontoren russischer Grosshändler die alten Speicherräume, Geschäftshäuser und Hafenmeistereien der Hanse, in Reval zogen sich neben den Zwiebeltürmen einer russischen Kathedrale die gewaltigen Befestigungsanlagen der deutschen Einwanderer hin. Von der Gesellschaft der Deutschbalten, die hier am Anfang unseres Jahrhunderts lebten, ist nichts geblieben ¿ es sei denn Erinnerungen. Camilla von Stackelberg, 1895 in Livland geboren, 1978 in Bad Godesberg gestorben, erzählt in ihrem Buch von dieser halb fremden halb vertrauten Welt, in der neben Deutch auch Russisch gesprochen wurde und in der Westeuropa immer ein ferner Begriff bleib, mit Respekt, doch auch mit einer Spur Befremdung zur Kenntnis genommen. Man lebte in dem Gefühl, an den Grenzen des Kontinents zu stehen, 'zwischen Europa und Asien', wie die Autorin einmal in ironisch pointierter Wendung sagt.