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Reise um meinen Schädel

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Der herausragende ungarische Autor Frigyes Karinthy sitzt in einem Budapester Café und überlegt, ob er eine lange geplante Monografie über den modernen Menschen oder ein neues Stück schreiben soll, als ihn das ohrenbetäubende Geräusch eines vorbeifahrenden Zuges stört. Bald ist er verschwunden, gefolgt von einem weiteren. Merkwürdig, denkt Karinthy, denn es ist Jahre her, dass Budapest Straßenbahnen hatte. Erst dann wird ihm klar, dass er unter einer außergewöhnlich intensiven akustischen Halluzination leidet. Tatsächlich hat Karinthy einen Gehirntumor, der nicht bösartig, aber auch nicht harmlos ist. Erst viel später, nach Schwindelanfällen, Ohnmachtsanfällen, dem Hinweis von Freunden auf seine veränderte Handschrift und dem Verschwinden von Texten vor seinen Augen, konsultiert er einen Arzt und beginnt eine Reihe von Untersuchungen, die zu einer Gehirnoperation führen. Karinthys Beschreibung seines Abstiegs in die Krankheit und seine Beobachtungen seiner Symptome, Gedanken und Gefühle sowie die unterschiedlichen Reaktionen seiner Freunde und Ärzte auf sein Dilemma sind präzise und fesselnd, ganz ohne Selbstmitleid. Reise um meinen Schädel ist nicht nur ein außergewöhnliches medizinisches Zeugnis, sondern ein kraftvolles literarisches Werk, das brillant am Rand des Aussterbens tanzt.

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Reise um meinen Schädel, Frigyes Karinthy

Język
Rok wydania
1985
Oprawa
(twarda)
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4,1
Bardzo dobra
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Tytuł
Reise um meinen Schädel
Język
niemiecki
Wydawca
Union
Rok wydania
1985
Oprawa
twarda
Seria
Ocena
4,1 z 5
Opis
Der herausragende ungarische Autor Frigyes Karinthy sitzt in einem Budapester Café und überlegt, ob er eine lange geplante Monografie über den modernen Menschen oder ein neues Stück schreiben soll, als ihn das ohrenbetäubende Geräusch eines vorbeifahrenden Zuges stört. Bald ist er verschwunden, gefolgt von einem weiteren. Merkwürdig, denkt Karinthy, denn es ist Jahre her, dass Budapest Straßenbahnen hatte. Erst dann wird ihm klar, dass er unter einer außergewöhnlich intensiven akustischen Halluzination leidet. Tatsächlich hat Karinthy einen Gehirntumor, der nicht bösartig, aber auch nicht harmlos ist. Erst viel später, nach Schwindelanfällen, Ohnmachtsanfällen, dem Hinweis von Freunden auf seine veränderte Handschrift und dem Verschwinden von Texten vor seinen Augen, konsultiert er einen Arzt und beginnt eine Reihe von Untersuchungen, die zu einer Gehirnoperation führen. Karinthys Beschreibung seines Abstiegs in die Krankheit und seine Beobachtungen seiner Symptome, Gedanken und Gefühle sowie die unterschiedlichen Reaktionen seiner Freunde und Ärzte auf sein Dilemma sind präzise und fesselnd, ganz ohne Selbstmitleid. Reise um meinen Schädel ist nicht nur ein außergewöhnliches medizinisches Zeugnis, sondern ein kraftvolles literarisches Werk, das brillant am Rand des Aussterbens tanzt.