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Operation Epsilon

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Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden im Rahmen der »Operation Epsilon« bedeutende Kernforscher des Deutschen Reiches auf einem britischen Landsitz namens »Farm Hall« bei Cambridge festgehalten und abgehört. Diese Protokolle, nun erstmals vollständig in deutscher Sprache veröffentlicht, bieten Einblicke in die Kernforschung des Dritten Reiches und die Biografien von zehn prominenten Wissenschaftlern, darunter die Nobelpreisträger Max von Laue und Werner Heisenberg sowie Walther Gerlach und Carl Friedrich von Weizsäcker. Besonders bemerkenswert sind die Umstände rund um die Vergabe des Nobelpreises für Chemie an Otto Hahn im November 1945, der zu den Festgehaltenen gehörte und sich aus Geheimhaltungsgründen nicht äußern durfte. Erst ein Jahr später konnte er die Auszeichnung entgegennehmen. Die Protokolle beleuchten auch den technischen Wissensstand der Forscher zu den ersten Atombombenabwürfen im August 1945 und zeigen eine ambivalente Diskussion über die moralischen Implikationen ihrer Entdeckungen. Diese Debatte, die in Farm Hall begann, wird in den Berichten detailliert dokumentiert. Die Neuauflage wird als eines der brisantesten Wissenschaftsbücher des Jahres 1993 bezeichnet und schließt mit einem Interview mit Carl Friedrich von Weizsäcker, der die Komplexität der Geschichtsschreibung thematisiert.

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Operation Epsilon, Dieter Hoffmann.

Język
Rok wydania
1993
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Operation Epsilon
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
1993
Oprawa
miękka
Liczba stron
379
ISBN10
3871340820
ISBN13
9783871340826
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden im Rahmen der »Operation Epsilon« bedeutende Kernforscher des Deutschen Reiches auf einem britischen Landsitz namens »Farm Hall« bei Cambridge festgehalten und abgehört. Diese Protokolle, nun erstmals vollständig in deutscher Sprache veröffentlicht, bieten Einblicke in die Kernforschung des Dritten Reiches und die Biografien von zehn prominenten Wissenschaftlern, darunter die Nobelpreisträger Max von Laue und Werner Heisenberg sowie Walther Gerlach und Carl Friedrich von Weizsäcker. Besonders bemerkenswert sind die Umstände rund um die Vergabe des Nobelpreises für Chemie an Otto Hahn im November 1945, der zu den Festgehaltenen gehörte und sich aus Geheimhaltungsgründen nicht äußern durfte. Erst ein Jahr später konnte er die Auszeichnung entgegennehmen. Die Protokolle beleuchten auch den technischen Wissensstand der Forscher zu den ersten Atombombenabwürfen im August 1945 und zeigen eine ambivalente Diskussion über die moralischen Implikationen ihrer Entdeckungen. Diese Debatte, die in Farm Hall begann, wird in den Berichten detailliert dokumentiert. Die Neuauflage wird als eines der brisantesten Wissenschaftsbücher des Jahres 1993 bezeichnet und schließt mit einem Interview mit Carl Friedrich von Weizsäcker, der die Komplexität der Geschichtsschreibung thematisiert.