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"Zu rekonstruieren ist die Existenz eines Mannes, der seit 35 Jahren tot ist und dessen Hinterlassenschaft sich beschränkt auf Unterwäsche für einen Wechsel, zwei Pistolen, ein Fernglas und eine Sonnenbrille. Das war das ganze Inventar. Gesammelte Werke liegen nicht vor, die geschriebenen Äußerungen des Toten sind äußerst spärlich. Sein Leben ist in seinen Handlungen aufgegangen. Diese Aktion war immer politisch und zu großen Teilen illegal. Es handelt sich darum, hier Spuren aufzufinden, die eine Generation später nicht mehr ohne weiteres zu Tage liegen, sie sind verwischt, vergilbt, nahe daran vergessen zu werden. Der Nacherzähler hat also recherchiert, er hat weggelassen, übersetzt, geschnitten und montiert und in das Ensemble der Fiktionen, die er fand, seine eigene Fiktion eingebracht." ARD
Zakup książki
Der kurze Sommer der Anarchie, Hans Magnus Enzensberger
- Język
- Rok wydania
- 1972
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 51,52 zł
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- Tytuł
- Der kurze Sommer der Anarchie
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Hans Magnus Enzensberger
- Wydawca
- Suhrkamp
- Rok wydania
- 1972
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 300
- ISBN10
- 3518093711
- ISBN13
- 9783518093719
- Seria
- Kategorie
- Oryginalna nazwa
- Der kurze Sommer der Anarchie
- Ocena
- 4,2 z 5
- Opis
- "Zu rekonstruieren ist die Existenz eines Mannes, der seit 35 Jahren tot ist und dessen Hinterlassenschaft sich beschränkt auf Unterwäsche für einen Wechsel, zwei Pistolen, ein Fernglas und eine Sonnenbrille. Das war das ganze Inventar. Gesammelte Werke liegen nicht vor, die geschriebenen Äußerungen des Toten sind äußerst spärlich. Sein Leben ist in seinen Handlungen aufgegangen. Diese Aktion war immer politisch und zu großen Teilen illegal. Es handelt sich darum, hier Spuren aufzufinden, die eine Generation später nicht mehr ohne weiteres zu Tage liegen, sie sind verwischt, vergilbt, nahe daran vergessen zu werden. Der Nacherzähler hat also recherchiert, er hat weggelassen, übersetzt, geschnitten und montiert und in das Ensemble der Fiktionen, die er fand, seine eigene Fiktion eingebracht." ARD







