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Tokyo beim Näherkommen durch die Strassen

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  • 188 stron
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Keine andere Weltstadt wirkt auf den frisch eingeflogenen Europäer auf den ersten Blick so vertraut und nach dem zweiten Blick so verwirrend wie Tokyo. Wie alle Metropolen besteht auch Tokyo aus kleineren Stadteinheiten, die (nicht immer glücklich) zur Megalopolis zusammengewachsen sind. Einerseits modernste Architekturen, glitzernde Konsumtempel, eine perfekt funktionierende Großstadtarchitektur. Andererseits, nur ein paar Fußwegminuten von den modernen Arterien entfernt, traditionelle Häuslein in Holzbauweise, Bambusstauden im Miniaturvorgarten, nachts kommt der Kloakenwagen, der die Fäkalien wegschafft (eine erstaunlich hohe Zahl von Häusern ist bis heute nicht an die Kanalisation angeschlossen). Dies merkwürdige Amalgam aus Futurismus (viele Hauptstädte werden im nächsten Jahrhundert in etlichen Facetten Tokyo ähnlich werden) und feudalen und bürgerlichen Relikten durchstreifte drei Jahre lang in schönster Flaneurmanier Stephan Wackwitz. Seine Aufzeichnungen knüpfen an die besten Traditionen der großen Essayisten der dreißiger Jahre an. Dies Bändchen ist ein gelungenes Beispiel dafür, daß auch heutzutage deutschsprachige Essayistik glanzvoll sein kann. Für jeden, der einmal seinen Fuß in diese maßlose Stadt gesetzt hat oder Näheres über das moderne Japan erfahren möchte, ist dieses Buch ein Muß.

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Tokyo beim Näherkommen durch die Strassen, Stephan Wackwitz

Język
Rok wydania
1996
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
4,11 zł

Metody płatności

3,0
Dobra
7 Ocena

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Tytuł
Tokyo beim Näherkommen durch die Strassen
Język
niemiecki
Rok wydania
1996
Oprawa
miękka
Liczba stron
188
ISBN10
3596130069
ISBN13
9783596130061
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Keine andere Weltstadt wirkt auf den frisch eingeflogenen Europäer auf den ersten Blick so vertraut und nach dem zweiten Blick so verwirrend wie Tokyo. Wie alle Metropolen besteht auch Tokyo aus kleineren Stadteinheiten, die (nicht immer glücklich) zur Megalopolis zusammengewachsen sind. Einerseits modernste Architekturen, glitzernde Konsumtempel, eine perfekt funktionierende Großstadtarchitektur. Andererseits, nur ein paar Fußwegminuten von den modernen Arterien entfernt, traditionelle Häuslein in Holzbauweise, Bambusstauden im Miniaturvorgarten, nachts kommt der Kloakenwagen, der die Fäkalien wegschafft (eine erstaunlich hohe Zahl von Häusern ist bis heute nicht an die Kanalisation angeschlossen). Dies merkwürdige Amalgam aus Futurismus (viele Hauptstädte werden im nächsten Jahrhundert in etlichen Facetten Tokyo ähnlich werden) und feudalen und bürgerlichen Relikten durchstreifte drei Jahre lang in schönster Flaneurmanier Stephan Wackwitz. Seine Aufzeichnungen knüpfen an die besten Traditionen der großen Essayisten der dreißiger Jahre an. Dies Bändchen ist ein gelungenes Beispiel dafür, daß auch heutzutage deutschsprachige Essayistik glanzvoll sein kann. Für jeden, der einmal seinen Fuß in diese maßlose Stadt gesetzt hat oder Näheres über das moderne Japan erfahren möchte, ist dieses Buch ein Muß.