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Die verlorenen Spuren

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Ein Musikwissenschaftler erhält den Auftrag, für die Sammlung der Universität bestimmte primitive Instrumente im venezolanischen Urwald aufzuspüren. Die Reise, die ihn für einige Wochen von unbefriedigender Tätigkeit und Ehe befreien soll, wird ihm, dem »modernen Sisyphos«, zur Befreiung schlechthin. Aus der Gegenwart der nordamerikanischen Großstadt gelangt er in immer kleiner werdenden Städten und Siedlungen Südamerikas zurück durch die Epochen der Vergangenheit in die vorgeschichtliche Frühzeit des Menschen, wie sie in einer verborgenen Stadt im Urwald lebendig ist. Die »wunderbare Wirklichkeit« erfaßt ihn auf dieser umgekehrten Bildungsreise aus der Zivilisation in die Natur. Er beginnt eine Umwertung aller Werte, lebt ohne Diktat der Zeit, im Rhythmus mit seinen Bedürfnissen. Fern der alten Welt, ihren krafllosen Ideen, an den magischen Quellen von Mythen und Musik, vermag er selbst wieder Musik zu schaffen. Doch er hat den Bruch mit der Zivilisation nur halbherzig vollzogen. Ohne Notwendigkeit, lediglich um seine dortigen Angelegenheiten zu regeln und dann endgültig in der Freiheit des Urwalds zu leben, kehrt er noch einmal zurück in die Weltstadt. Als er, wieder im Urwald, nach den Gefährten und Stätten des Glücks sucht, sind alle Spuren verwischt. »So endeten die Ferien des Sisyphos.«

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Die verlorenen Spuren, Alejo Carpentier

Język
Rok wydania
1979
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die verlorenen Spuren
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1979
Oprawa
twarda
ISBN10
351802566X
ISBN13
9783518025666
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
Los pasos perdidos
Ocena
3,85 z 5
Opis
Ein Musikwissenschaftler erhält den Auftrag, für die Sammlung der Universität bestimmte primitive Instrumente im venezolanischen Urwald aufzuspüren. Die Reise, die ihn für einige Wochen von unbefriedigender Tätigkeit und Ehe befreien soll, wird ihm, dem »modernen Sisyphos«, zur Befreiung schlechthin. Aus der Gegenwart der nordamerikanischen Großstadt gelangt er in immer kleiner werdenden Städten und Siedlungen Südamerikas zurück durch die Epochen der Vergangenheit in die vorgeschichtliche Frühzeit des Menschen, wie sie in einer verborgenen Stadt im Urwald lebendig ist. Die »wunderbare Wirklichkeit« erfaßt ihn auf dieser umgekehrten Bildungsreise aus der Zivilisation in die Natur. Er beginnt eine Umwertung aller Werte, lebt ohne Diktat der Zeit, im Rhythmus mit seinen Bedürfnissen. Fern der alten Welt, ihren krafllosen Ideen, an den magischen Quellen von Mythen und Musik, vermag er selbst wieder Musik zu schaffen. Doch er hat den Bruch mit der Zivilisation nur halbherzig vollzogen. Ohne Notwendigkeit, lediglich um seine dortigen Angelegenheiten zu regeln und dann endgültig in der Freiheit des Urwalds zu leben, kehrt er noch einmal zurück in die Weltstadt. Als er, wieder im Urwald, nach den Gefährten und Stätten des Glücks sucht, sind alle Spuren verwischt. »So endeten die Ferien des Sisyphos.«