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Nobilitas

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Erst im 20. Jahrhundert endete die mindestens tausendjährige Herrschaft des Adels. Zu den Pfeilern seiner Macht gehörten die Herrschaft über Land und Leute, die Teilhabe an der königlichen Macht und die Verfügung über die Positionen der Kirche. Der typische Adelige war bewaffnet, sprach Recht, übte hohe Ämter aus; es gab eine spezifisch adelige Lebensweise und Kultur. In diesem Band geht es um die Entstehung und Funktion, um das Verhalten und die Legitimation des Adels im Reich (einschließlich Norditalien und Schweiz) und in Frankreich vom Frühmittelalter bis in die Frühe Neuzeit. Indem der Adel auch anhand von Dichtung, Repräsentationsformen und Bildern untersucht wird, werden jene Individuen und Gruppen sichtbar, die in verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Konstellationen Adelsqualität für sich in Anspruch nahmen. Die fünfzehn Beiträge, die aus einer vom Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen und vom Deutschen Historischen Institut in Paris veranstalteten Tagung hervorgegangen sind, behandeln keine isolierten rechts- oder verfassungsgeschichtlichen Einzelheiten: Ihr Ziel ist vielmehr die Beschreibung und Interpretation der adeligen Seins- und Sichtweise, der adeligen »Welt«.

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Nobilitas, Otto Gerhard Oexle

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Nobilitas
Język
niemiecki
Rok wydania
1997
Oprawa
twarda
Liczba stron
462
ISBN10
3525354487
ISBN13
9783525354483
Seria
Opis
Erst im 20. Jahrhundert endete die mindestens tausendjährige Herrschaft des Adels. Zu den Pfeilern seiner Macht gehörten die Herrschaft über Land und Leute, die Teilhabe an der königlichen Macht und die Verfügung über die Positionen der Kirche. Der typische Adelige war bewaffnet, sprach Recht, übte hohe Ämter aus; es gab eine spezifisch adelige Lebensweise und Kultur. In diesem Band geht es um die Entstehung und Funktion, um das Verhalten und die Legitimation des Adels im Reich (einschließlich Norditalien und Schweiz) und in Frankreich vom Frühmittelalter bis in die Frühe Neuzeit. Indem der Adel auch anhand von Dichtung, Repräsentationsformen und Bildern untersucht wird, werden jene Individuen und Gruppen sichtbar, die in verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Konstellationen Adelsqualität für sich in Anspruch nahmen. Die fünfzehn Beiträge, die aus einer vom Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen und vom Deutschen Historischen Institut in Paris veranstalteten Tagung hervorgegangen sind, behandeln keine isolierten rechts- oder verfassungsgeschichtlichen Einzelheiten: Ihr Ziel ist vielmehr die Beschreibung und Interpretation der adeligen Seins- und Sichtweise, der adeligen »Welt«.