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Ein fröhliches Begräbnis

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In Aliks New Yorker Wohnung, umgeben von Ölbildern mit zinnoberroten Granatäpfeln, herrscht reges Treiben. Verwandte, Freunde und Gäste plaudern lebhaft, als könnte der gestrige Tag vergessen werden, weil das Leben erst am Montag beginnt. Sie trinken Tee und Wodka, um ihre gemeinsamen, noch in Russland verwurzelten Erinnerungen zu feiern. Hunderte von Trennungen haben sie erlebt: von Eltern, Beruf, Haus, „von der Luft und dem Wasser“ und ihrer Sprache. Hier versammeln sie sich, an einem Ort der „Fröhlichkeit und menschlichen Wärme“. Inmitten des Trubels liegt der todkranke Alik, der dem Stimmengewirr lauscht und mit den Anwesenden spricht. Schwach und bewegungslos, wartet er geduldig auf sein nahes Ende, während seine hellen Augen noch witzig blitzen. Alik war nie geschäftstüchtig und blieb als Maler erfolglos, doch alle mochten ihn, besonders die Frauen, die um ihn trauern. Nina wünscht sich, dass er getauft wird, was zu einem Wettstreit zwischen Pope Viktor und Reb Menasche führt, die beide versuchen, ihn für sich zu gewinnen. Alik, der nicht aufhören kann, zu überraschen, plant eine letzte Geste: „Für einen einzigen Augenblick durchbrach er die Mauern der Ewigkeit, warf ein Steinchen herüber vom anderen Ufer, das in undurchdringlichen Nebel gehüllt ist.“

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Ein fröhliches Begräbnis, Ljudmila Jewgenjewna Ulizkaja

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
15,90 zł

Metody płatności

3,7
Bardzo dobra
93 Ocena

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Tytuł
Ein fröhliches Begräbnis
Język
niemiecki
Wydawca
BLT
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
206
ISBN10
340492035X
ISBN13
9783404920358
Seria
Kategorie
Pierwsze wydanie
1997
Oryginalna nazwa
Весёлые похороны (Vesjolyje pochorony)
Ocena
3,65 z 5
Opis
In Aliks New Yorker Wohnung, umgeben von Ölbildern mit zinnoberroten Granatäpfeln, herrscht reges Treiben. Verwandte, Freunde und Gäste plaudern lebhaft, als könnte der gestrige Tag vergessen werden, weil das Leben erst am Montag beginnt. Sie trinken Tee und Wodka, um ihre gemeinsamen, noch in Russland verwurzelten Erinnerungen zu feiern. Hunderte von Trennungen haben sie erlebt: von Eltern, Beruf, Haus, „von der Luft und dem Wasser“ und ihrer Sprache. Hier versammeln sie sich, an einem Ort der „Fröhlichkeit und menschlichen Wärme“. Inmitten des Trubels liegt der todkranke Alik, der dem Stimmengewirr lauscht und mit den Anwesenden spricht. Schwach und bewegungslos, wartet er geduldig auf sein nahes Ende, während seine hellen Augen noch witzig blitzen. Alik war nie geschäftstüchtig und blieb als Maler erfolglos, doch alle mochten ihn, besonders die Frauen, die um ihn trauern. Nina wünscht sich, dass er getauft wird, was zu einem Wettstreit zwischen Pope Viktor und Reb Menasche führt, die beide versuchen, ihn für sich zu gewinnen. Alik, der nicht aufhören kann, zu überraschen, plant eine letzte Geste: „Für einen einzigen Augenblick durchbrach er die Mauern der Ewigkeit, warf ein Steinchen herüber vom anderen Ufer, das in undurchdringlichen Nebel gehüllt ist.“