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Jean Siméon Chardin

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Jean Siméon Chardin (1699-1779) begann seine Karriere mit großem Interesse an Stillleben, einem Thema, das von der Königlichen Akademie der Malerei und Bildhauerei besonders geringgeschätzt wurde. Laut der Akademie enthielten die wichtigsten Gemälde menschliche Figuren, während Werke ohne solche Figuren am unteren Ende der Hierarchie standen. Bewusst dieser Hierarchie begann Chardin um 1730, Figuren in seine Arbeiten einzubeziehen, hauptsächlich Frauen und Kinder. Diese Szenen aus dem häuslichen Leben waren beispiellos, da Chardin ihnen eine größere Intensität und Intimität verlieh als der übliche heitere Umgang mit dem Alltag. Chardins Technik unterschied ihn von seinen Zeitgenossen, da er nicht viele Zeichnungen oder Studien anfertigte, sondern direkt auf der Leinwand arbeitete. Diderot nannte Chardin einmal den „großen Magier“ wegen seiner Fähigkeit, Farbe, Komposition und Motiv zu vereinen. Das Buch behandelt seine Biografie, seinen Umgang mit Keramik und Glas sowie die komplexe Geschichte der Radierungen seiner Gemälde und enthält 100 Farbabbildungen von Chardins Werken sowie sechs Essays führender Experten auf diesem Gebiet.

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Jean Siméon Chardin, Jean Baptiste Siméon Chardin

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Jean Siméon Chardin
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
twarda
Liczba stron
460
ISBN10
3775708332
ISBN13
9783775708333
Seria
Tagi
Sztuka
Ocena
5 z 5
Opis
Jean Siméon Chardin (1699-1779) begann seine Karriere mit großem Interesse an Stillleben, einem Thema, das von der Königlichen Akademie der Malerei und Bildhauerei besonders geringgeschätzt wurde. Laut der Akademie enthielten die wichtigsten Gemälde menschliche Figuren, während Werke ohne solche Figuren am unteren Ende der Hierarchie standen. Bewusst dieser Hierarchie begann Chardin um 1730, Figuren in seine Arbeiten einzubeziehen, hauptsächlich Frauen und Kinder. Diese Szenen aus dem häuslichen Leben waren beispiellos, da Chardin ihnen eine größere Intensität und Intimität verlieh als der übliche heitere Umgang mit dem Alltag. Chardins Technik unterschied ihn von seinen Zeitgenossen, da er nicht viele Zeichnungen oder Studien anfertigte, sondern direkt auf der Leinwand arbeitete. Diderot nannte Chardin einmal den „großen Magier“ wegen seiner Fähigkeit, Farbe, Komposition und Motiv zu vereinen. Das Buch behandelt seine Biografie, seinen Umgang mit Keramik und Glas sowie die komplexe Geschichte der Radierungen seiner Gemälde und enthält 100 Farbabbildungen von Chardins Werken sowie sechs Essays führender Experten auf diesem Gebiet.