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Gedächtnis

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„Cogito ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich.“ Dieser berühmte Satz von René Descartes aus dem Jahr 1637 ist eine der am häufigsten zitierten Aussagen der abendländischen Philosophie. Eine zentrale Lektion des 20. Jahrhunderts und Ausgangspunkt dieses Buches ist die Erkenntnis, dass unsere Vergangenheit nicht einfach rekonstruiert werden kann, wenn das Gedächtnis verloren geht, wie es bei Alzheimer der Fall ist. Der Verlust des Gedächtnisses bedeutet auch den Verlust der Verbindung zu uns selbst und zu anderen. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich unser Verständnis von Gedächtnis und den Vorgängen im Gehirn, die beim Lernen und Erinnern ablaufen, revolutioniert. Descartes wollte mit seinem Satz die Trennung zwischen Körper und Geist betonen und sah geistige Aktivitäten als unabhängig von körperlichen Prozessen. Heute haben Biologen jedoch gute Gründe zu glauben, dass alle geistigen Aktivitäten aus einem spezialisierten Teil unseres Körpers, dem Gehirn, hervorgehen. Dieses Buch skizziert die faszinierenden Ursprünge dieser Revolution und beleuchtet, wie unser Gedächtnis und die damit verbundenen Prozesse unser geistiges Leben zusammenhalten und unsere persönliche Geschichte prägen.

Wydanie

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Gedächtnis, Larry R. Squire

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Gedächtnis
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
ISBN10
3827421209
ISBN13
9783827421203
Seria
Oryginalna nazwa
Memory
Ocena
3,5 z 5
Opis
„Cogito ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich.“ Dieser berühmte Satz von René Descartes aus dem Jahr 1637 ist eine der am häufigsten zitierten Aussagen der abendländischen Philosophie. Eine zentrale Lektion des 20. Jahrhunderts und Ausgangspunkt dieses Buches ist die Erkenntnis, dass unsere Vergangenheit nicht einfach rekonstruiert werden kann, wenn das Gedächtnis verloren geht, wie es bei Alzheimer der Fall ist. Der Verlust des Gedächtnisses bedeutet auch den Verlust der Verbindung zu uns selbst und zu anderen. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich unser Verständnis von Gedächtnis und den Vorgängen im Gehirn, die beim Lernen und Erinnern ablaufen, revolutioniert. Descartes wollte mit seinem Satz die Trennung zwischen Körper und Geist betonen und sah geistige Aktivitäten als unabhängig von körperlichen Prozessen. Heute haben Biologen jedoch gute Gründe zu glauben, dass alle geistigen Aktivitäten aus einem spezialisierten Teil unseres Körpers, dem Gehirn, hervorgehen. Dieses Buch skizziert die faszinierenden Ursprünge dieser Revolution und beleuchtet, wie unser Gedächtnis und die damit verbundenen Prozesse unser geistiges Leben zusammenhalten und unsere persönliche Geschichte prägen.