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Wann sagt schon mal jemand: Ich habe alles? Ljudmila Ulitzkaja erzählt von Frauen, die zu diesen seltenen Menschen gehören, obwohl ihnen Glück, Schönheit und Reichtum versagt geblieben sind. Sie haben allen Grund, am Leben zu verzweifeln, doch irgendwo im Inneren gibt es etwas, das sie nicht zerbrechen lässt. Die Moskauer Autorin erkundet dieses Geheimnis und richtet ihren liebevollen, verschmitzten Blick auf schrullige Außenseiter. Asja, die arme Verwandte, besucht monatlich ihre reiche Cousine, um Geld und Dinge zu sammeln, die sie sofort an eine bedürftigere Freundin weitergibt. Buchara, eine Frau von orientalischer Schönheit, wird von ihren Nachbarn gemieden, doch ihre Stärke, die eigene tödliche Krankheit zu besiegen und ihrer behinderten Tochter ein eigenständiges Leben zu ermöglichen, beeindruckt sie. Diese Frauen finden einen Sinn im Dasein und gehen an Verlusten nicht zugrunde, was sie uns sympathisch macht. Besonders bewundern wir ihr Talent, zu lieben und diese Liebe als Glück zu empfinden. In anderen Geschichten begegnen wir Olga, die in absurde Situationen gerät, und der Pikdame, deren Tochter und Enkelin unter ihrer Tyrannei leiden. Nina, Witwe eines wohlhabenden Neuen Russen, wird von einem riesigen schwarzen Kater heimgesucht, der sie mit seiner mystischen Erscheinung quält.

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Olgas Haus, Ljudmila Jewgenjewna Ulizkaja, Ganna-Maria Braungardt

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(twarda)
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3,6
Bardzo dobra
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Tytuł
Olgas Haus
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
twarda
Liczba stron
288
ISBN10
3353011676
ISBN13
9783353011671
Seria
Kategorie
Ocena
3,6 z 5
Opis
Wann sagt schon mal jemand: Ich habe alles? Ljudmila Ulitzkaja erzählt von Frauen, die zu diesen seltenen Menschen gehören, obwohl ihnen Glück, Schönheit und Reichtum versagt geblieben sind. Sie haben allen Grund, am Leben zu verzweifeln, doch irgendwo im Inneren gibt es etwas, das sie nicht zerbrechen lässt. Die Moskauer Autorin erkundet dieses Geheimnis und richtet ihren liebevollen, verschmitzten Blick auf schrullige Außenseiter. Asja, die arme Verwandte, besucht monatlich ihre reiche Cousine, um Geld und Dinge zu sammeln, die sie sofort an eine bedürftigere Freundin weitergibt. Buchara, eine Frau von orientalischer Schönheit, wird von ihren Nachbarn gemieden, doch ihre Stärke, die eigene tödliche Krankheit zu besiegen und ihrer behinderten Tochter ein eigenständiges Leben zu ermöglichen, beeindruckt sie. Diese Frauen finden einen Sinn im Dasein und gehen an Verlusten nicht zugrunde, was sie uns sympathisch macht. Besonders bewundern wir ihr Talent, zu lieben und diese Liebe als Glück zu empfinden. In anderen Geschichten begegnen wir Olga, die in absurde Situationen gerät, und der Pikdame, deren Tochter und Enkelin unter ihrer Tyrannei leiden. Nina, Witwe eines wohlhabenden Neuen Russen, wird von einem riesigen schwarzen Kater heimgesucht, der sie mit seiner mystischen Erscheinung quält.