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Lavaters Maske

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Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, wird von seinem Agenten gefragt, woran er arbeitet, und nennt überraschend Johann Caspar Lavater, einen Zeitgenossen Goethes. Diese Notlüge wird ernst, als der Filmtycoon Haffkemeyer Interesse an einer Verfilmung zeigt. Um mehr über Lavater, den Begründer der physiognomischen Lehre, zu erfahren, reist der Protagonist nach Zürich. Dort entdeckt er den mysteriösen Fall von Lavaters Schreiber Enslin, der sich unter rätselhaften Umständen das Leben nahm. Die Geschichte entfaltet sich komisch und vielschichtig: Der Held arbeitet fieberhaft an seinem Drehbuch und erkundet in skurrilen Situationen die Kluft zwischen äußerem Schein und innerem Wesen, während er fast sein Gesicht verliert. Jens Sparschuh, bekannt durch „Zimmerspringbrunnen“, hat einen humorvollen, sanft abgründigen Roman über die Maskeraden des Lebens verfasst. Sein Stil ist leicht und lässt die Geschichten schwerelos erscheinen, was die Frage aufwirft, ob solches Erzählen zeitgemäß ist. Sparschuhs Satire auf die Eigenheiten und Zufälligkeiten im deutschen Literaturbetrieb bietet köstliche, hintersinnige Szenen voller Schlitzohrigkeit und Anspielungen.

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Lavaters Maske, Jens Sparschuh

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Lavaters Maske
Język
niemiecki
Wydawca
Goldmann
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
248
ISBN10
3442726816
ISBN13
9783442726813
Seria
Kategorie
Ocena
2,65 z 5
Opis
Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, wird von seinem Agenten gefragt, woran er arbeitet, und nennt überraschend Johann Caspar Lavater, einen Zeitgenossen Goethes. Diese Notlüge wird ernst, als der Filmtycoon Haffkemeyer Interesse an einer Verfilmung zeigt. Um mehr über Lavater, den Begründer der physiognomischen Lehre, zu erfahren, reist der Protagonist nach Zürich. Dort entdeckt er den mysteriösen Fall von Lavaters Schreiber Enslin, der sich unter rätselhaften Umständen das Leben nahm. Die Geschichte entfaltet sich komisch und vielschichtig: Der Held arbeitet fieberhaft an seinem Drehbuch und erkundet in skurrilen Situationen die Kluft zwischen äußerem Schein und innerem Wesen, während er fast sein Gesicht verliert. Jens Sparschuh, bekannt durch „Zimmerspringbrunnen“, hat einen humorvollen, sanft abgründigen Roman über die Maskeraden des Lebens verfasst. Sein Stil ist leicht und lässt die Geschichten schwerelos erscheinen, was die Frage aufwirft, ob solches Erzählen zeitgemäß ist. Sparschuhs Satire auf die Eigenheiten und Zufälligkeiten im deutschen Literaturbetrieb bietet köstliche, hintersinnige Szenen voller Schlitzohrigkeit und Anspielungen.