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Geheime Verrücktheit

Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis

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  • 312 stron
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Green untersucht die Grenzen und Übergänge zwischen Somatischem und Psychischem, Innen und Außen, Selbst und Anderem, unter Bezugnahme auf Winnicott, Bion und Rosenfeld, während er sich klar von Lacan abgrenzt. Er verlässt das klassische Neurosenmodell Freuds und stellt die sogenannten „Grenzfälle“ in den Mittelpunkt seiner Theorie. Diese Grenzfälle, die in vielen analytischen Praxen heute die Mehrheit der Patienten ausmachen, nehmen eine zentrale Position ein, von der aus Neurose, Psychose, Perversion und Depression besser verstanden werden können. Analytiker begegnen oft Phänomenen, die einer „Logik der Verzweiflung“ folgen, wie Selbsthaß zum Schutz des Objekts oder Psychose als Versuch, das Ich zu retten. Green sieht das Konzept des Todestriebs nicht als das Ende der Psychoanalyse, sondern als Herausforderung, dem „inneren Krieg“ zwischen Eros und Destruktivität in Theorie und Praxis Rechnung zu tragen. Nur so können analytische Auswege aus Masochismus und negativer therapeutischer Reaktion gefunden werden. Überwiegt Eros, führt der Weg in Neurose und psychische Verarbeitung, während die Destruktivität in Perversion oder Psychose mündet. Green zeigt, wie Leidenschaft und „geheime Verrücktheit“ des Analysanden so verstanden werden können, dass endlose Analysen, destruktive Abbrüche oder sterile „Pseudoanalysen“ vermieden werden.

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Geheime Verrücktheit, Andre Green

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Geheime Verrücktheit
Podtytuł
Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
312
ISBN10
3932133994
ISBN13
9783932133992
Seria
Tagi
Opis
Green untersucht die Grenzen und Übergänge zwischen Somatischem und Psychischem, Innen und Außen, Selbst und Anderem, unter Bezugnahme auf Winnicott, Bion und Rosenfeld, während er sich klar von Lacan abgrenzt. Er verlässt das klassische Neurosenmodell Freuds und stellt die sogenannten „Grenzfälle“ in den Mittelpunkt seiner Theorie. Diese Grenzfälle, die in vielen analytischen Praxen heute die Mehrheit der Patienten ausmachen, nehmen eine zentrale Position ein, von der aus Neurose, Psychose, Perversion und Depression besser verstanden werden können. Analytiker begegnen oft Phänomenen, die einer „Logik der Verzweiflung“ folgen, wie Selbsthaß zum Schutz des Objekts oder Psychose als Versuch, das Ich zu retten. Green sieht das Konzept des Todestriebs nicht als das Ende der Psychoanalyse, sondern als Herausforderung, dem „inneren Krieg“ zwischen Eros und Destruktivität in Theorie und Praxis Rechnung zu tragen. Nur so können analytische Auswege aus Masochismus und negativer therapeutischer Reaktion gefunden werden. Überwiegt Eros, führt der Weg in Neurose und psychische Verarbeitung, während die Destruktivität in Perversion oder Psychose mündet. Green zeigt, wie Leidenschaft und „geheime Verrücktheit“ des Analysanden so verstanden werden können, dass endlose Analysen, destruktive Abbrüche oder sterile „Pseudoanalysen“ vermieden werden.