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Glasschmuck der Mittel- und Spätlatènezeit am Oberrhein und den angrenzenden Gebieten

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  • 507 stron
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Die Arbeit basiert auf der Materialaufnahme in 53 Museen, Archiven und Privatsammlungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Nach einer Einführung in die Forschungsgeschichte und der Klärung von Typologie und Chronologie behandelt der Autor die Herstellungstechnik von Armringen und Ringperlen sowie die archäologischen Produktionsstätten. Eine Vielzahl von Proben aus der mittel- und spätlatènezeitlichen Großsiedlung Zarten, deren Entdeckung dem Autor zu verdanken ist, wurde mittels RFA analysiert und zeigt verschiedene Produktionsorte auf. Die großen Fundbestände des Oberrheingebietes (Zarten, Breisach-Hochstetten, Illfurth, Basel-Gasfabrik, Camp de la Bure und Mendeure/Mathay) werden ausführlich untersucht. Der Autor entwickelt ein Modell zur Siedlungsgeschichte des südlichen Oberrheins und präsentiert kartierte Verbreitungen der Armringe und Ringperlen. Zudem werden besondere Formen keltischer Glasproduktion wie Spielsteine und Fingerringe behandelt. Im letzten Kapitel wird die Kontinuität und Dynamik der keltischen Produktionszentren bis hin zum römischen Glasschmuck thematisiert. Diese Untersuchung ist die erste ihrer Art seit fast 40 Jahren und klärt das diffuse Bild des latènezeitlichen Glasschmucks. Die Analyse der Glasfunde bietet wichtige Erkenntnisse über den keltischen Fernhandel und die Wirtschaftsstruktur, wobei der südliche Oberrhein als kulturelle Einheit erkennbar wird.

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Glasschmuck der Mittel- und Spätlatènezeit am Oberrhein und den angrenzenden Gebieten, Heiko Wagner

Język
Rok wydania
2006
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Tytuł
Glasschmuck der Mittel- und Spätlatènezeit am Oberrhein und den angrenzenden Gebieten
Język
niemiecki
Wydawca
Greiner
Rok wydania
2006
Liczba stron
507
ISBN10
3935383029
ISBN13
9783935383028
Seria
Opis
Die Arbeit basiert auf der Materialaufnahme in 53 Museen, Archiven und Privatsammlungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Nach einer Einführung in die Forschungsgeschichte und der Klärung von Typologie und Chronologie behandelt der Autor die Herstellungstechnik von Armringen und Ringperlen sowie die archäologischen Produktionsstätten. Eine Vielzahl von Proben aus der mittel- und spätlatènezeitlichen Großsiedlung Zarten, deren Entdeckung dem Autor zu verdanken ist, wurde mittels RFA analysiert und zeigt verschiedene Produktionsorte auf. Die großen Fundbestände des Oberrheingebietes (Zarten, Breisach-Hochstetten, Illfurth, Basel-Gasfabrik, Camp de la Bure und Mendeure/Mathay) werden ausführlich untersucht. Der Autor entwickelt ein Modell zur Siedlungsgeschichte des südlichen Oberrheins und präsentiert kartierte Verbreitungen der Armringe und Ringperlen. Zudem werden besondere Formen keltischer Glasproduktion wie Spielsteine und Fingerringe behandelt. Im letzten Kapitel wird die Kontinuität und Dynamik der keltischen Produktionszentren bis hin zum römischen Glasschmuck thematisiert. Diese Untersuchung ist die erste ihrer Art seit fast 40 Jahren und klärt das diffuse Bild des latènezeitlichen Glasschmucks. Die Analyse der Glasfunde bietet wichtige Erkenntnisse über den keltischen Fernhandel und die Wirtschaftsstruktur, wobei der südliche Oberrhein als kulturelle Einheit erkennbar wird.