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Ein Chinese mit dem Kontrabass

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Han Sen kommt 1925 in Berlin zur Welt, als Sohn kommunistischer chinesischer Intellektueller. Kaum hat er einige Zeit eine Odenwaldschule in Heppenheim besucht, muss seine Familie vor dem nationalsozialistischen Terror in die Schweiz fliehen. 1940 verschlägt es ihn, der kein Wort Chinesisch spricht, nach China, wo die Kämpfe gegen die japanischen Besatzer und gegen die Truppen Chiang-Kai-Sheks gerade begonnen haben. Nach einem kurzen Zwischenspiel als Sekretär Zhou-Enlais gelangt er in die Höhlenstadt Yanan, dem damaligen Hauptquartier Mao Zedongs. Han Sen scheint jetzt eine große Karriere vor sich zu haben, aber er denkt und empfindet nach wie vor westlich und eignet sich wenig zum ideologischen Fanatiker. Weil ihm die Rückkehr nach Europa versperrt bleibt, wandert er notgedrungen in die Sowjetunion aus. Am Ende wird er Ingenieur im ukrainischen Charkow, wo er bis heute lebt. Seine Sehnsucht nach Berlin hält unvermindert an. Han Sens außergewöhnliche Autobiografie besticht sowohl durch ihre präzisen Beobachtungen als auch ihren nüchtern-pragmatischen Stil. Ein großes Buch für ein großes Publikum

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Ein Chinese mit dem Kontrabass, Sen Han

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
14,08 zł

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3,6
Bardzo dobra
8 Ocena

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Tytuł
Ein Chinese mit dem Kontrabass
Język
niemiecki
Autorzy
Sen Han
Wydawca
Claassen
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
ISBN10
3546002776
ISBN13
9783546002776
Seria
Ocena
3,6 z 5
Opis
Han Sen kommt 1925 in Berlin zur Welt, als Sohn kommunistischer chinesischer Intellektueller. Kaum hat er einige Zeit eine Odenwaldschule in Heppenheim besucht, muss seine Familie vor dem nationalsozialistischen Terror in die Schweiz fliehen. 1940 verschlägt es ihn, der kein Wort Chinesisch spricht, nach China, wo die Kämpfe gegen die japanischen Besatzer und gegen die Truppen Chiang-Kai-Sheks gerade begonnen haben. Nach einem kurzen Zwischenspiel als Sekretär Zhou-Enlais gelangt er in die Höhlenstadt Yanan, dem damaligen Hauptquartier Mao Zedongs. Han Sen scheint jetzt eine große Karriere vor sich zu haben, aber er denkt und empfindet nach wie vor westlich und eignet sich wenig zum ideologischen Fanatiker. Weil ihm die Rückkehr nach Europa versperrt bleibt, wandert er notgedrungen in die Sowjetunion aus. Am Ende wird er Ingenieur im ukrainischen Charkow, wo er bis heute lebt. Seine Sehnsucht nach Berlin hält unvermindert an. Han Sens außergewöhnliche Autobiografie besticht sowohl durch ihre präzisen Beobachtungen als auch ihren nüchtern-pragmatischen Stil. Ein großes Buch für ein großes Publikum