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Goethe betrachtet die Knochen als einen Text, an dem alles Leben und Menschliche hängt. Er betont, dass man Natur- und Kunstwerke nicht im fertigen Zustand, sondern im Entstehen begreifen muss. Poesie deutet auf die Geheimnisse der Natur und versucht, sie durch Bilder zu entschlüsseln. Die Geschichte des (vermeintlichen) Schillerschen Schädels reicht von einem angeblichen Giftmord durch die Freimaurer 1805 bis zu einem gescheiterten Sprengungsbefehl 1945. 1826 ließ sich Goethe heimlich den Schädel seines Freundes ins Haus bringen, was zur Entstehung seines letzten großen naturphilosophischen Gedichts führte. Lebenslang mit anatomischen und osteologischen Studien beschäftigt, behandelt er die Knochen als einen Text, an dem alles Leben und Menschliche hängt. Hier formuliert er seine Idee von „Gott-Natur“ und bestätigt seine Maxime, dass Poesie auf die Geheimnisse der Natur verweist und sie durch Bilder zu lösen versucht.
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Schillers Schädel, Albrecht Schöne
- Język
- Rok wydania
- 2002
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Schillers Schädel
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Albrecht Schöne
- Wydawca
- Beck
- Rok wydania
- 2002
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 109
- ISBN10
- 3406486894
- ISBN13
- 9783406486890
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Ocena
- 3 z 5
- Opis
- Goethe betrachtet die Knochen als einen Text, an dem alles Leben und Menschliche hängt. Er betont, dass man Natur- und Kunstwerke nicht im fertigen Zustand, sondern im Entstehen begreifen muss. Poesie deutet auf die Geheimnisse der Natur und versucht, sie durch Bilder zu entschlüsseln. Die Geschichte des (vermeintlichen) Schillerschen Schädels reicht von einem angeblichen Giftmord durch die Freimaurer 1805 bis zu einem gescheiterten Sprengungsbefehl 1945. 1826 ließ sich Goethe heimlich den Schädel seines Freundes ins Haus bringen, was zur Entstehung seines letzten großen naturphilosophischen Gedichts führte. Lebenslang mit anatomischen und osteologischen Studien beschäftigt, behandelt er die Knochen als einen Text, an dem alles Leben und Menschliche hängt. Hier formuliert er seine Idee von „Gott-Natur“ und bestätigt seine Maxime, dass Poesie auf die Geheimnisse der Natur verweist und sie durch Bilder zu lösen versucht.




