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Überleben im Verborgenen

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Im April 1945 entdeckten russische Soldaten in der Berliner Oranienstraße eine der größten Gruppen deutscher Juden, die im Untergrund überlebt hatten: Dr. Arthur Arndt, seine Frau Lina, ihre Kinder Erich und Ruth, Charlotte Lewinski mit ihrer Tochter Ellen und Bruno Gumpel. Über zweieinhalb Jahre hatten sie sich in verschiedenen Verstecken verborgen gehalten. Der Plan, unterzutauchen, entstand 1942, als Erich, Ruth und Ellen beschlossen, ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Zunächst war ihr Vater skeptisch, doch schließlich gab er der Entschlossenheit seiner Kinder nach. Am 9. Januar 1943 begaben sich die Arndts und die Lewinskys in die Obhut ihrer Helfer, während Gumpel ein Jahr später hinzukam. Diese Geschichte thematisiert Mut, Überlebenswillen und die Kreativität, die aus Verzweiflung entsteht, sowie die ständige Angst vor Entdeckung. Sie schildert den alltäglichen Kampf um Nahrung, Schutz und die Strategien zur Flucht vor Verfolgern, aber auch die Bemühungen, die Freude am Leben zu bewahren, etwa durch einen Opernbesuch in HJ-Uniform. Zudem wird die Menschlichkeit und Courage der über fünfzig Helfer gewürdigt, von denen fünf nach dem Krieg in Jerusalem als 'Gerechte der Völker' geehrt wurden. In Deutschland ist das Schicksal dieser 'unbesungenen Helden' weitgehend unbekannt, da nur die Geretteten über ihre Retter sprachen.

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Überleben im Verborgenen, Barbara Lovenheim

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
17,70 zł

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4,0
Bardzo dobra
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Tytuł
Überleben im Verborgenen
Język
niemiecki
Wydawca
Siedler
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
ISBN10
3886807568
ISBN13
9783886807567
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Im April 1945 entdeckten russische Soldaten in der Berliner Oranienstraße eine der größten Gruppen deutscher Juden, die im Untergrund überlebt hatten: Dr. Arthur Arndt, seine Frau Lina, ihre Kinder Erich und Ruth, Charlotte Lewinski mit ihrer Tochter Ellen und Bruno Gumpel. Über zweieinhalb Jahre hatten sie sich in verschiedenen Verstecken verborgen gehalten. Der Plan, unterzutauchen, entstand 1942, als Erich, Ruth und Ellen beschlossen, ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Zunächst war ihr Vater skeptisch, doch schließlich gab er der Entschlossenheit seiner Kinder nach. Am 9. Januar 1943 begaben sich die Arndts und die Lewinskys in die Obhut ihrer Helfer, während Gumpel ein Jahr später hinzukam. Diese Geschichte thematisiert Mut, Überlebenswillen und die Kreativität, die aus Verzweiflung entsteht, sowie die ständige Angst vor Entdeckung. Sie schildert den alltäglichen Kampf um Nahrung, Schutz und die Strategien zur Flucht vor Verfolgern, aber auch die Bemühungen, die Freude am Leben zu bewahren, etwa durch einen Opernbesuch in HJ-Uniform. Zudem wird die Menschlichkeit und Courage der über fünfzig Helfer gewürdigt, von denen fünf nach dem Krieg in Jerusalem als 'Gerechte der Völker' geehrt wurden. In Deutschland ist das Schicksal dieser 'unbesungenen Helden' weitgehend unbekannt, da nur die Geretteten über ihre Retter sprachen.