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Mein Verwundetes Herz

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Über 500 Briefe dokumentieren das tragische Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie. Die Familie Jahn wird durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft auseinandergerissen, während die fünf Kinder und ihre Mutter Lilli innig zusammenhalten, bis Lilli in Auschwitz stirbt. Der Briefwechsel zwischen Mutter und Kindern ist ein bewegendes Zeugnis der Menschlichkeit. Lilli Jahns Leben spiegelt die deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Ursprünglich aus dem jüdischen Bildungsbürgertum in Köln stammend, heiratet Lilli Schlüchterer gegen Widerstände den protestantischen Arzt Ernst Jahn. Die Familie lebt zunächst in Frieden in Immenhausen bei Kassel, bis die nationalsozialistische Politik ihr Leben grundlegend verändert. Der Riss zwischen Deutschen und Juden geht durch die Familie, und Ernst Jahn lässt sich von Lilli scheiden, wodurch sie der Verfolgung schutzlos ausgeliefert wird. 1943 wird Lilli in ein Arbeitserziehungslager gebracht und beginnt eine intensive Korrespondenz mit ihren Kindern. Es ist ein Wunder, dass die Briefe die Deportation überstehen; Lilli vertraut sie einer Aufseherin an, die sie später den Kindern übergibt. 1998, nach dem Tod von Lillis Sohn Gerhard, fand die Familie den vollständigen Briefwechsel. Der Enkel Martin Doerry hat eine Auswahl getroffen und die Briefe mit zeitgeschichtlichen Informationen zu einem Lebensporträt zusammengestellt.

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Mein Verwundetes Herz, Martin Doerry

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
8,74 zł

Metody płatności

4,4
Bardzo dobra
21 Ocena

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Tytuł
Mein Verwundetes Herz
Język
niemiecki
Wydawca
bpb
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Seria
Pierwsze wydanie
2003
Oryginalna nazwa
Mein verwundetes Herz
Ocena
4,4 z 5
Opis
Über 500 Briefe dokumentieren das tragische Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie. Die Familie Jahn wird durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft auseinandergerissen, während die fünf Kinder und ihre Mutter Lilli innig zusammenhalten, bis Lilli in Auschwitz stirbt. Der Briefwechsel zwischen Mutter und Kindern ist ein bewegendes Zeugnis der Menschlichkeit. Lilli Jahns Leben spiegelt die deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Ursprünglich aus dem jüdischen Bildungsbürgertum in Köln stammend, heiratet Lilli Schlüchterer gegen Widerstände den protestantischen Arzt Ernst Jahn. Die Familie lebt zunächst in Frieden in Immenhausen bei Kassel, bis die nationalsozialistische Politik ihr Leben grundlegend verändert. Der Riss zwischen Deutschen und Juden geht durch die Familie, und Ernst Jahn lässt sich von Lilli scheiden, wodurch sie der Verfolgung schutzlos ausgeliefert wird. 1943 wird Lilli in ein Arbeitserziehungslager gebracht und beginnt eine intensive Korrespondenz mit ihren Kindern. Es ist ein Wunder, dass die Briefe die Deportation überstehen; Lilli vertraut sie einer Aufseherin an, die sie später den Kindern übergibt. 1998, nach dem Tod von Lillis Sohn Gerhard, fand die Familie den vollständigen Briefwechsel. Der Enkel Martin Doerry hat eine Auswahl getroffen und die Briefe mit zeitgeschichtlichen Informationen zu einem Lebensporträt zusammengestellt.