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Der Knabe

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Seit der Antike sind Knaben Objekte der Begierde und Inbegriff der Schönheit. Mit Der Knabe bricht Germaine Greer, bekannt als »Ikone des Feminismus«, wieder einmal Tabus: Nicht die Frau, sondern der Knabe, der Jüngling ist das Motiv, mit dem sich die westliche Kunst am leidenschaftlichsten beschäftigt hat. Denn während die Gesellschaft vom Mann Härte gegen sich selbst und die Unterdrückung der Gefühle fordert, faszinieren beim Knaben gerade seine Verletzlichkeit und seine nicht zielgerichtete Erotik. Mit dem Blick einer Frau legt Germaine Greer das Bild des Knaben, jenes zarten, verwundbaren und doch von Lebenskraft erfüllten Wesens, frei, das Bild des schönen Knaben, das unter einer Flut erotischer Frauenbilder verschüttet worden ist. Greers umfassende Darstellung ist nicht nur eine Kunstgeschichte. In Kapiteln wie »Was ist ein Knabe?«, »Das passive Objekt der Begierde«, »Der Knabe als Soldat« und »Der weibliche Blick« verweist die Autorin auf die untrennbare Verflechtung von Kunst, Literatur und Gesellschaft und öffnet auch unseren Blick für eine unverstellte Auseinandersetzung mit ihrem Thema.

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Der Knabe, Germaine Greer

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Knabe
Język
niemiecki
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
256
ISBN10
3806729204
ISBN13
9783806729207
Seria
Ocena
3,9 z 5
Opis
Seit der Antike sind Knaben Objekte der Begierde und Inbegriff der Schönheit. Mit Der Knabe bricht Germaine Greer, bekannt als »Ikone des Feminismus«, wieder einmal Tabus: Nicht die Frau, sondern der Knabe, der Jüngling ist das Motiv, mit dem sich die westliche Kunst am leidenschaftlichsten beschäftigt hat. Denn während die Gesellschaft vom Mann Härte gegen sich selbst und die Unterdrückung der Gefühle fordert, faszinieren beim Knaben gerade seine Verletzlichkeit und seine nicht zielgerichtete Erotik. Mit dem Blick einer Frau legt Germaine Greer das Bild des Knaben, jenes zarten, verwundbaren und doch von Lebenskraft erfüllten Wesens, frei, das Bild des schönen Knaben, das unter einer Flut erotischer Frauenbilder verschüttet worden ist. Greers umfassende Darstellung ist nicht nur eine Kunstgeschichte. In Kapiteln wie »Was ist ein Knabe?«, »Das passive Objekt der Begierde«, »Der Knabe als Soldat« und »Der weibliche Blick« verweist die Autorin auf die untrennbare Verflechtung von Kunst, Literatur und Gesellschaft und öffnet auch unseren Blick für eine unverstellte Auseinandersetzung mit ihrem Thema.