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Die Zukunft des Krieges

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  • 349 stron
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Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld ist bekannt für seine klare historische Diagnostik, die oft provokant für unvorbereitete Leser ist. Mit dem Gestus eines Universalhistorikers kehrt er überkommene Denkmuster um und hat dadurch in Fachkreisen und darüber hinaus erhebliches Gewicht. Als Professor an der Hebrew-Universität in Jerusalem berät er verschiedene Regierungen und ist häufig im Pentagon zu Gast. Dort wird man sich an seine Mahnungen erinnert haben, dass der Krieg in seiner bisherigen Form der Geschichte angehört und durch neue Formen des bewaffneten Kampfes ersetzt wird, die neue Strategien erfordern. Die Rede ist von organisiertem Terror und "Low Intensity Conflicts", in denen die Akteure nicht mehr eindeutig identifizierbare staatliche Armeen sind, sondern schwer fassbare Netzwerke. Die Zukunft des Krieges ist eine Rückschau auf seine Entwicklung in taktischer, technischer und (völker-)rechtlicher Hinsicht. Entstanden in den späten 80er-Jahren, als die Umwälzungen in der Sowjetunion noch nicht absehbar waren, zeigt van Crevelds Weitsicht, da vieles seiner Prognosen bereits Realität geworden ist. Seine Aussage, dass die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem, Regierung und Volk, Militärischem und Zivilem verschwimmen, hat heute eine alarmierende Relevanz. Ein bemerkenswertes Werk, das große Aufmerksamkeit verdient.

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Die Zukunft des Krieges, Martin Van Creveld

Język
Rok wydania
1998
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Tytuł
Die Zukunft des Krieges
Język
niemiecki
Rok wydania
1998
Liczba stron
349
ISBN10
3932425049
ISBN13
9783932425042
Seria
Tagi
Oryginalna nazwa
The transformation of war
Ocena
4,65 z 5
Opis
Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld ist bekannt für seine klare historische Diagnostik, die oft provokant für unvorbereitete Leser ist. Mit dem Gestus eines Universalhistorikers kehrt er überkommene Denkmuster um und hat dadurch in Fachkreisen und darüber hinaus erhebliches Gewicht. Als Professor an der Hebrew-Universität in Jerusalem berät er verschiedene Regierungen und ist häufig im Pentagon zu Gast. Dort wird man sich an seine Mahnungen erinnert haben, dass der Krieg in seiner bisherigen Form der Geschichte angehört und durch neue Formen des bewaffneten Kampfes ersetzt wird, die neue Strategien erfordern. Die Rede ist von organisiertem Terror und "Low Intensity Conflicts", in denen die Akteure nicht mehr eindeutig identifizierbare staatliche Armeen sind, sondern schwer fassbare Netzwerke. Die Zukunft des Krieges ist eine Rückschau auf seine Entwicklung in taktischer, technischer und (völker-)rechtlicher Hinsicht. Entstanden in den späten 80er-Jahren, als die Umwälzungen in der Sowjetunion noch nicht absehbar waren, zeigt van Crevelds Weitsicht, da vieles seiner Prognosen bereits Realität geworden ist. Seine Aussage, dass die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem, Regierung und Volk, Militärischem und Zivilem verschwimmen, hat heute eine alarmierende Relevanz. Ein bemerkenswertes Werk, das große Aufmerksamkeit verdient.