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Hans Holbein d.J.

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Auch ohne das ikonische Porträt von Heinrich VIII. würde man beim Namen dieses Königs an Ehefrauen, die ihren Kopf verlieren, an Bildersturm, Katholikenverfolgung und den radikalen Umbau der englischen Gesellschaft im 16. Jahrhundert denken. Dank Holbein ist er als wuchtiger Machtmensch mit stechendem Blick und drohend über dem Schwertknauf schwebender rechter Hand unsterblich geworden. Holbein, aus einer Augsburger Malerfamilie stammend, machte sich zuerst in Basel einen Namen, bevor er einer der bedeutendsten Porträtmaler seiner Zeit wurde. Auf seinen Reisen knüpfte er Kontakte zu vielen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft und fand schließlich am Hof von Heinrich VIII. eine Festanstellung. Dort porträtierte er nicht nur die Königsfamilie, sondern auch zahlreiche Hochzeitskandidatinnen aus ganz Europa. Holbeins Porträts von Adeligen, Kaufleuten und Intellektuellen wurden als bahnbrechend empfunden. Sein Umgang mit Farben, die fotorealistische Darstellung von Stoffen und Texturen sowie die formale Ästhetik seiner späten Werke zeigen eine unverwechselbare Handschrift. In dieser Einführung betrachten wir einige Schlüsselwerke Holbeins, darunter die „Darmstädter Madonna“, seine spektakulären Porträts und Holzschnitte, und beleuchten die großen Themen seiner Zeit: Reformation, Humanismus sowie die religiösen, sozialen und politischen Umwälzungen in Holbeins englischer Wahlheimat unter Heinrich VIII.

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Hans Holbein d.J., Norbert Wolf

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Hans Holbein d.J.
Język
niemiecki
Wydawca
Taschen
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
96
ISBN10
3822831662
ISBN13
9783822831663
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Auch ohne das ikonische Porträt von Heinrich VIII. würde man beim Namen dieses Königs an Ehefrauen, die ihren Kopf verlieren, an Bildersturm, Katholikenverfolgung und den radikalen Umbau der englischen Gesellschaft im 16. Jahrhundert denken. Dank Holbein ist er als wuchtiger Machtmensch mit stechendem Blick und drohend über dem Schwertknauf schwebender rechter Hand unsterblich geworden. Holbein, aus einer Augsburger Malerfamilie stammend, machte sich zuerst in Basel einen Namen, bevor er einer der bedeutendsten Porträtmaler seiner Zeit wurde. Auf seinen Reisen knüpfte er Kontakte zu vielen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft und fand schließlich am Hof von Heinrich VIII. eine Festanstellung. Dort porträtierte er nicht nur die Königsfamilie, sondern auch zahlreiche Hochzeitskandidatinnen aus ganz Europa. Holbeins Porträts von Adeligen, Kaufleuten und Intellektuellen wurden als bahnbrechend empfunden. Sein Umgang mit Farben, die fotorealistische Darstellung von Stoffen und Texturen sowie die formale Ästhetik seiner späten Werke zeigen eine unverwechselbare Handschrift. In dieser Einführung betrachten wir einige Schlüsselwerke Holbeins, darunter die „Darmstädter Madonna“, seine spektakulären Porträts und Holzschnitte, und beleuchten die großen Themen seiner Zeit: Reformation, Humanismus sowie die religiösen, sozialen und politischen Umwälzungen in Holbeins englischer Wahlheimat unter Heinrich VIII.