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Öffentliche Meinung zwischen neuer Wissenschaft und neuer Religion

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Der Band enthält die Ergebnisse des IV. Internationalen Tönnies-Symposions an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Er verweist auf Aspekte einer globalen Aufklärungs- und Kommunikationskrise, gibt zugleich Anregungen für die Bildung neuer Theoreme und die Aufdeckung krypto-religiöser Mythologeme. Ausgehend von dem bereits 1922 erschienenen Klassiker des Ferdinand Tönnies, der "Kritik der öffentlichen Meinung", werden einerseits innertheoretisch die funktionale Äquivalenz von "gemeinschaftlicher Religion" und "gesellschaftlicher Wissenschaft" und andererseits die Entwicklungsmöglichkeiten einer neuen Ordnungsmacht zwischen Lokalkultur und Weltgesellschaft reflektiert: Zwischen Neo-Säkularisierung und neuem magischen Denken lösen sich bislang als stabil angesehene Sinnstrukturen (zum Beispiel das Folterverbot) auf und flüchtige Stimmungsfelder verfestigen sich fortwährend; der Wahrheitsanspruch sowohl der Wissenschaften wie der Religionen vereinzelt sich immer mehr in einander feindseligen Wissens- und Glaubensegmente; moralische Urteile werden auf dem Forum der öffentlichen Meinung nachhaltig entsittlicht.

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Öffentliche Meinung zwischen neuer Wissenschaft und neuer Religion, Rolf Fechner

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Öffentliche Meinung zwischen neuer Wissenschaft und neuer Religion
Język
niemiecki
Wydawca
Profil
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
303
ISBN10
3890195903
ISBN13
9783890195902
Seria
Opis
Der Band enthält die Ergebnisse des IV. Internationalen Tönnies-Symposions an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Er verweist auf Aspekte einer globalen Aufklärungs- und Kommunikationskrise, gibt zugleich Anregungen für die Bildung neuer Theoreme und die Aufdeckung krypto-religiöser Mythologeme. Ausgehend von dem bereits 1922 erschienenen Klassiker des Ferdinand Tönnies, der "Kritik der öffentlichen Meinung", werden einerseits innertheoretisch die funktionale Äquivalenz von "gemeinschaftlicher Religion" und "gesellschaftlicher Wissenschaft" und andererseits die Entwicklungsmöglichkeiten einer neuen Ordnungsmacht zwischen Lokalkultur und Weltgesellschaft reflektiert: Zwischen Neo-Säkularisierung und neuem magischen Denken lösen sich bislang als stabil angesehene Sinnstrukturen (zum Beispiel das Folterverbot) auf und flüchtige Stimmungsfelder verfestigen sich fortwährend; der Wahrheitsanspruch sowohl der Wissenschaften wie der Religionen vereinzelt sich immer mehr in einander feindseligen Wissens- und Glaubensegmente; moralische Urteile werden auf dem Forum der öffentlichen Meinung nachhaltig entsittlicht.