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Unterwegs nach Babadag

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Babadag ist einer der Orte, die Stasiuk zwischen Ostsee und Schwarzem Meer durchreist – ein »schwacher Ort«, der verschwindet, sobald man sich abwendet. Die Angst, diese Orte und ihre Bewohner könnten aufhören zu existieren, wenn er sie nicht beschreibt, treibt ihn an. Aus dieser Furcht ist sein neues Buch entstanden – ein eindringliches Porträt einer Welt weit hinter Dukla. Kuhherden auf einer Bahnstrecke hinter Oradea, Schafe in Satu Mare, ein Schimmel in Suceava – die Tiere bevölkern den schmutzigsten, entlegensten Teil unseres Kontinents. Inmitten verrosteter Lagerhallen und riesiger Schornsteine zupfen sie vergiftetes Gras, ohne Angst oder Interesse, als wären sie dort seit Urzeiten. Stasiuks literarische Reportagen aus Albanien, Moldawien, Rumänien, der Ukraine, Ungarn und der Slowakei sind durchzogen von Sequenzen, die an Filme von Buñuel oder Fellini erinnern. Nach der Rückkehr kann er kaum glauben, dass er wirklich dort war – die Bunker, Satellitenschüsseln, UNO-Flaggen, das Dorf im Donaudelta, das im Wasser versinkt, und die Städtchen, in denen die Kinder schon müde zur Welt kommen. Diese Erlebnisse und Bilder bleiben in seinem Gedächtnis haften, als wären sie ein Traum, den er nicht loslassen kann.

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Unterwegs nach Babadag, Andrzej Stasiuk

Język
Rok wydania
2005
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Tytuł
Unterwegs nach Babadag
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2005
Liczba stron
299
ISBN10
3518417274
ISBN13
9783518417270
Seria
Pierwsze wydanie
2004
Oryginalna nazwa
Jadąc do Babadag
Ocena
3,55 z 5
Opis
Babadag ist einer der Orte, die Stasiuk zwischen Ostsee und Schwarzem Meer durchreist – ein »schwacher Ort«, der verschwindet, sobald man sich abwendet. Die Angst, diese Orte und ihre Bewohner könnten aufhören zu existieren, wenn er sie nicht beschreibt, treibt ihn an. Aus dieser Furcht ist sein neues Buch entstanden – ein eindringliches Porträt einer Welt weit hinter Dukla. Kuhherden auf einer Bahnstrecke hinter Oradea, Schafe in Satu Mare, ein Schimmel in Suceava – die Tiere bevölkern den schmutzigsten, entlegensten Teil unseres Kontinents. Inmitten verrosteter Lagerhallen und riesiger Schornsteine zupfen sie vergiftetes Gras, ohne Angst oder Interesse, als wären sie dort seit Urzeiten. Stasiuks literarische Reportagen aus Albanien, Moldawien, Rumänien, der Ukraine, Ungarn und der Slowakei sind durchzogen von Sequenzen, die an Filme von Buñuel oder Fellini erinnern. Nach der Rückkehr kann er kaum glauben, dass er wirklich dort war – die Bunker, Satellitenschüsseln, UNO-Flaggen, das Dorf im Donaudelta, das im Wasser versinkt, und die Städtchen, in denen die Kinder schon müde zur Welt kommen. Diese Erlebnisse und Bilder bleiben in seinem Gedächtnis haften, als wären sie ein Traum, den er nicht loslassen kann.