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Der Freund und der Fremde

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Die Geschichte einer frühen Freundschaft zwischen Uwe Timm und Benno Ohnesorg ist geprägt von einem ikonischen Bild: Ein junger Mann liegt am Boden, während eine Frau seinen Kopf hält. Benno Ohnesorg, geboren 1940, wurde am 2. Juni 1967 während einer Anti-Schah-Demonstration in Berlin erschossen. Er war der Freund und Gefährte Uwe Timms, als sie in den frühen 1960er Jahren am Braunschweig-Kolleg das Abitur nachholten. Ohnesorg war ein eigenwilliger, zurückhaltender junger Mann mit einer Leidenschaft für Malerei und französische Moderne. Er schrieb Gedichte und wurde Timms erster Leser. Gemeinsam entdeckten sie Autoren wie Apollinaire, Beckett, Camus und Ionesco und erkannten, dass Schreiben ein gemeinschaftlicher Prozess sein kann, der Nähe und individuellen Ausdruck vereint. In seinem dritten autobiografischen Werk verfasst Timm ein poetisches Requiem, das nicht nur die gewaltsam beendete Freundschaft thematisiert, sondern auch seine erste Liebe und den Aufbruch eines Schriftstellers. Es wird aufgezeigt, wie eine Generation vom Existentialismus zur politischen Rebellion gelangt und wie Freundschaften und Liebesbeziehungen ein Netz von Korrespondenzen bilden, das erst später als Lebensmuster erkannt wird.

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Der Freund und der Fremde, Uve Timm

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
15,91 zł

Metody płatności

3,5
Dobra
103 Ocena

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Tytuł
Der Freund und der Fremde
Język
niemiecki
Autorzy
Uve Timm
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
ISBN10
3462036092
ISBN13
9783462036091
Seria
Ocena
3,5 z 5
Opis
Die Geschichte einer frühen Freundschaft zwischen Uwe Timm und Benno Ohnesorg ist geprägt von einem ikonischen Bild: Ein junger Mann liegt am Boden, während eine Frau seinen Kopf hält. Benno Ohnesorg, geboren 1940, wurde am 2. Juni 1967 während einer Anti-Schah-Demonstration in Berlin erschossen. Er war der Freund und Gefährte Uwe Timms, als sie in den frühen 1960er Jahren am Braunschweig-Kolleg das Abitur nachholten. Ohnesorg war ein eigenwilliger, zurückhaltender junger Mann mit einer Leidenschaft für Malerei und französische Moderne. Er schrieb Gedichte und wurde Timms erster Leser. Gemeinsam entdeckten sie Autoren wie Apollinaire, Beckett, Camus und Ionesco und erkannten, dass Schreiben ein gemeinschaftlicher Prozess sein kann, der Nähe und individuellen Ausdruck vereint. In seinem dritten autobiografischen Werk verfasst Timm ein poetisches Requiem, das nicht nur die gewaltsam beendete Freundschaft thematisiert, sondern auch seine erste Liebe und den Aufbruch eines Schriftstellers. Es wird aufgezeigt, wie eine Generation vom Existentialismus zur politischen Rebellion gelangt und wie Freundschaften und Liebesbeziehungen ein Netz von Korrespondenzen bilden, das erst später als Lebensmuster erkannt wird.