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Minimum

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  • 185 stron
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Unsere sozialen Beziehungen stehen in den kommenden Jahrzehnten vor enormen Herausforderungen, da sie wie ein kostbarer Rohstoff knapp werden. In vielen Teilen des Landes erreichen sie bereits ein historisch niedriges Niveau. Diese Entwicklung ist das Ergebnis der gesellschaftlichen Schrumpfung und der Globalisierung, die unsere kleinste Welt aus Freunden und Familie reduzieren wird. Diese Veränderungen betreffen alle Lebensbereiche, von Politik über Kultur bis hin zum Alltag. Die Frage, die sich stellt, ist: Wer ist da, wenn niemand mehr da ist? Während wir lernen, für die Zukunft vorzusorgen, bleibt die Frage, wie man soziale Beziehungen, die nicht planbar sind, „sparen“ kann. In den kommenden Jahren wird sich unser Lebensstil drastisch wandeln. In vielen europäischen Ländern werden immer mehr Kinder in ihrer Generation kaum noch Blutsverwandte haben. Regionen, wie Teile Ostdeutschlands, sehen sich mit einer Abwanderung junger Frauen konfrontiert, während Männer zurückbleiben, deren Chancen auf Partnerschaften sinken. Frank Schirrmacher verdeutlicht, dass unsere Gesellschaften auf die Entwertung des sozialen Kapitals nicht vorbereitet sind. Der Wohlfahrtsstaat zieht sich zurück, während das private Netzwerk aus Freundschaften und Familien zerfällt. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob Uneigennützigkeit und Altruismus weiterhin existieren können. Der Zusammenbruch unserer sozialen Strukturen zwingt uns, unser Zusamme

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Minimum, Frank Schirrmacher

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
12,34 zł

Metody płatności

3,7
Bardzo dobra
33 Ocena

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Tytuł
Minimum
Język
niemiecki
Wydawca
Blessing
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
185
ISBN10
3896672916
ISBN13
9783896672919
Seria
Ocena
3,65 z 5
Opis
Unsere sozialen Beziehungen stehen in den kommenden Jahrzehnten vor enormen Herausforderungen, da sie wie ein kostbarer Rohstoff knapp werden. In vielen Teilen des Landes erreichen sie bereits ein historisch niedriges Niveau. Diese Entwicklung ist das Ergebnis der gesellschaftlichen Schrumpfung und der Globalisierung, die unsere kleinste Welt aus Freunden und Familie reduzieren wird. Diese Veränderungen betreffen alle Lebensbereiche, von Politik über Kultur bis hin zum Alltag. Die Frage, die sich stellt, ist: Wer ist da, wenn niemand mehr da ist? Während wir lernen, für die Zukunft vorzusorgen, bleibt die Frage, wie man soziale Beziehungen, die nicht planbar sind, „sparen“ kann. In den kommenden Jahren wird sich unser Lebensstil drastisch wandeln. In vielen europäischen Ländern werden immer mehr Kinder in ihrer Generation kaum noch Blutsverwandte haben. Regionen, wie Teile Ostdeutschlands, sehen sich mit einer Abwanderung junger Frauen konfrontiert, während Männer zurückbleiben, deren Chancen auf Partnerschaften sinken. Frank Schirrmacher verdeutlicht, dass unsere Gesellschaften auf die Entwertung des sozialen Kapitals nicht vorbereitet sind. Der Wohlfahrtsstaat zieht sich zurück, während das private Netzwerk aus Freundschaften und Familien zerfällt. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob Uneigennützigkeit und Altruismus weiterhin existieren können. Der Zusammenbruch unserer sozialen Strukturen zwingt uns, unser Zusamme