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"Nirgendwo und überall zu Haus"

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Das Buch bewahrt authentisch, was bald nur noch aus zweiter oder dritter Hand zu haben sein wird -- die Erinnerung an das persönliche Erleben eines Verbrechens, dessen Ausmaß jede Vorstellungskraft sprengt. „Die letzten Überlebenden des Holocaust und der Vertreibung des europäischen Judentums werden bald verstummt sein“, heißt es in der Einleitung zu diesem Band, für den zwei Dutzend dieser „letzten Überlebenden“ Martin Doerry Rede und Antwort standen und sich von Monika Zucht fotografisch porträtieren ließen. Herausgekommen ist ein beachtenswertes Zeitgeschichtsdokument in dem prominente (unter anderen Aharon Appelfeld, Peter Gay, Alfred Grosser, Ralph Giordano, Saul Friedländer, Imre Kertész, Elie Wiesel) und weniger bekannte Opfer und Zeugen der NS-Gräuel über ihr persönliches Er- und Überleben berichten und dabei zugleich Zeugnis ablegen von menschlicher Leidensfähigkeit und Größe, die unsere Hochachtung und unseren Dank verdient, weil sie Anlass zu der Hoffnung gibt, dass das Wort Hölderlins wahr ist, das besagt, dass dort wo Gefahr ist, auch das Rettende wächst. Mehr noch als dieses Buch insgesamt ein Dokument ist, das uns vor dem Vergessen des Unmenschlichen bewahrt, ist jedes einzelne der abgedruckten Gespräche darin, ein Dokument der Menschlichkeit. Ein Buch, das in jede Bibliothek gehört! --Hasso Greb

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"Nirgendwo und überall zu Haus", Martin Doerry

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Nirgendwo und überall zu Haus"
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN10
3442129796
ISBN13
9783442129799
Seria
Ocena
4,45 z 5
Opis
Das Buch bewahrt authentisch, was bald nur noch aus zweiter oder dritter Hand zu haben sein wird -- die Erinnerung an das persönliche Erleben eines Verbrechens, dessen Ausmaß jede Vorstellungskraft sprengt. „Die letzten Überlebenden des Holocaust und der Vertreibung des europäischen Judentums werden bald verstummt sein“, heißt es in der Einleitung zu diesem Band, für den zwei Dutzend dieser „letzten Überlebenden“ Martin Doerry Rede und Antwort standen und sich von Monika Zucht fotografisch porträtieren ließen. Herausgekommen ist ein beachtenswertes Zeitgeschichtsdokument in dem prominente (unter anderen Aharon Appelfeld, Peter Gay, Alfred Grosser, Ralph Giordano, Saul Friedländer, Imre Kertész, Elie Wiesel) und weniger bekannte Opfer und Zeugen der NS-Gräuel über ihr persönliches Er- und Überleben berichten und dabei zugleich Zeugnis ablegen von menschlicher Leidensfähigkeit und Größe, die unsere Hochachtung und unseren Dank verdient, weil sie Anlass zu der Hoffnung gibt, dass das Wort Hölderlins wahr ist, das besagt, dass dort wo Gefahr ist, auch das Rettende wächst. Mehr noch als dieses Buch insgesamt ein Dokument ist, das uns vor dem Vergessen des Unmenschlichen bewahrt, ist jedes einzelne der abgedruckten Gespräche darin, ein Dokument der Menschlichkeit. Ein Buch, das in jede Bibliothek gehört! --Hasso Greb