Bookbot

Kritik der Psychologie

Ocena książki

Parametry

  • 158 stron
  • 6 godzin czytania

Więcej o książce

Der moderne Mensch nutzt die psychologische Weltanschauung zur Selbstmanipulation, um den schwierigen Willen zum Glück in einer Gesellschaft zu bewältigen, die für die Mehrheit wenig lohnende Lebensperspektiven bietet. Die Kunst des Glücks besteht darin, Erwartungen an die harten Realitäten der Welt anzupassen und gesellschaftliche Anforderungen als Bewährungsprobe zu betrachten. In der Erfüllung gesellschaftlicher Pflichten sucht man Selbstverwirklichung. Wer den Wert seiner Person von der Gesellschaft bestätigt haben möchte, muss die Zumutungen des demokratischen Kapitalismus verstehen. Die Psychologie bietet eine Theorie für dieses Bedürfnis nach selbstbewusster Unterwerfung. Menschliches Handeln ist demnach nicht nur das Resultat von Absichten, sondern wird durch innere und äußere Bedingungen wie Triebe, Reiz-Reaktions-Mechanismen und Umwelteinflüsse bestimmt. Diese Sichtweise erteilt der Psychologie einen umfassenden Steuerungsauftrag. Der Mensch, einst als Spielball psychischer Impulse betrachtet, wird nun zum Konfliktmanager, der die widersprüchlichen Anforderungen seiner inneren Motivation und der äußeren Welt bewältigt. Im Kampf mit sich selbst soll er ein seelisches Gleichgewicht herstellen, ein Prozess, der seit Freud als erfolgreiche Ich-Bildung bekannt ist.

Zakup książki

Kritik der Psychologie, Albert Krölls

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

5,0
Doskonała
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Kritik der Psychologie
Język
niemiecki
Wydawca
VSA-Verl.
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
158
ISBN10
3899652134
ISBN13
9783899652130
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Der moderne Mensch nutzt die psychologische Weltanschauung zur Selbstmanipulation, um den schwierigen Willen zum Glück in einer Gesellschaft zu bewältigen, die für die Mehrheit wenig lohnende Lebensperspektiven bietet. Die Kunst des Glücks besteht darin, Erwartungen an die harten Realitäten der Welt anzupassen und gesellschaftliche Anforderungen als Bewährungsprobe zu betrachten. In der Erfüllung gesellschaftlicher Pflichten sucht man Selbstverwirklichung. Wer den Wert seiner Person von der Gesellschaft bestätigt haben möchte, muss die Zumutungen des demokratischen Kapitalismus verstehen. Die Psychologie bietet eine Theorie für dieses Bedürfnis nach selbstbewusster Unterwerfung. Menschliches Handeln ist demnach nicht nur das Resultat von Absichten, sondern wird durch innere und äußere Bedingungen wie Triebe, Reiz-Reaktions-Mechanismen und Umwelteinflüsse bestimmt. Diese Sichtweise erteilt der Psychologie einen umfassenden Steuerungsauftrag. Der Mensch, einst als Spielball psychischer Impulse betrachtet, wird nun zum Konfliktmanager, der die widersprüchlichen Anforderungen seiner inneren Motivation und der äußeren Welt bewältigt. Im Kampf mit sich selbst soll er ein seelisches Gleichgewicht herstellen, ein Prozess, der seit Freud als erfolgreiche Ich-Bildung bekannt ist.