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"Davon haben wir nichts gewusst!"

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Was wussten die Deutschen über die Ermordung der Juden und den Holocaust? Diese Fragen sind zentrale, ungelöste Probleme der Holocaust-Forschung. Peter Longerich bietet auf Grundlage neuer, bisher ungenutzter Quellen überzeugende Antworten. Er analysiert die antisemitische Propaganda des nationalsozialistischen Regimes und untersucht alliierte Rundfunkprogramme sowie geheime NS-Stimmungsberichte zur „Judenfrage“. Darüber hinaus bezieht er Informationen aus Tagebüchern, Gerichtsakten und Berichten ausländischer Besucher mit ein. Longerich zeigt, dass die Judenverfolgung im Deutschen Reich nicht nur öffentlich stattfand, sondern dass das NS-Regime ab Ende 1941 gezielt Hinweise auf die „Vernichtung“ der Juden gab. Obwohl die Einzelheiten des Massenmordes streng geheim gehalten wurden, gab es immer wieder Durchbrüche dieser Geheimhaltung. Durch seine Propagandapolitik signalisierte das Regime der Bevölkerung, dass sie zu Mitwissern und Komplizen eines ungeheuren Verbrechens geworden waren und ihr Schicksal untrennbar mit dem des Regimes verbunden war. Dieses Thema bleibt bis heute umstritten und wurde bislang nicht schlüssig behandelt.

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"Davon haben wir nichts gewusst!", Peter Longerich

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Davon haben wir nichts gewusst!"
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
447
ISBN10
3763257276
ISBN13
9783763257270
Seria
Ocena
3,7 z 5
Opis
Was wussten die Deutschen über die Ermordung der Juden und den Holocaust? Diese Fragen sind zentrale, ungelöste Probleme der Holocaust-Forschung. Peter Longerich bietet auf Grundlage neuer, bisher ungenutzter Quellen überzeugende Antworten. Er analysiert die antisemitische Propaganda des nationalsozialistischen Regimes und untersucht alliierte Rundfunkprogramme sowie geheime NS-Stimmungsberichte zur „Judenfrage“. Darüber hinaus bezieht er Informationen aus Tagebüchern, Gerichtsakten und Berichten ausländischer Besucher mit ein. Longerich zeigt, dass die Judenverfolgung im Deutschen Reich nicht nur öffentlich stattfand, sondern dass das NS-Regime ab Ende 1941 gezielt Hinweise auf die „Vernichtung“ der Juden gab. Obwohl die Einzelheiten des Massenmordes streng geheim gehalten wurden, gab es immer wieder Durchbrüche dieser Geheimhaltung. Durch seine Propagandapolitik signalisierte das Regime der Bevölkerung, dass sie zu Mitwissern und Komplizen eines ungeheuren Verbrechens geworden waren und ihr Schicksal untrennbar mit dem des Regimes verbunden war. Dieses Thema bleibt bis heute umstritten und wurde bislang nicht schlüssig behandelt.