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Religion und kulturelles Gedächtnis

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  • 256 stron
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Religiöse Traditionen weisen eine bemerkenswerte Stabilität auf, da mündliche und schriftliche Überlieferungen über Jahrhunderte oder Jahrtausende nahezu unverändert bewahrt werden. Der Begriff des kulturellen Gedächtnisses ist entscheidend für das Verständnis dieser Dauerhaftigkeit, da er individuelle und kollektive Identität prägt. Jan Assmann untersucht in zehn brillanten Studien den Zusammenhang zwischen Religion und Gedächtnis, wobei seine Analysen nicht nur das Alte Ägypten, sondern auch die Geschichte des Judentums und die gesamte Gedächtnisgeschichte des Abendlandes umfassen. Er betrachtet Symbole, Riten, mündliche Überlieferung und Kanonbildung. Besondere Beachtung finden Sigmund Freuds Moses-Buch und Thomas Manns Josephs-Roman als bedeutende Beiträge zur Theorie des kulturellen Gedächtnisses. Jan Assmann, geboren 1938, ist Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und leitet seit 1978 ein Forschungsprojekt in Luxor. Er hat als Gastprofessor in Paris, Yale und Jerusalem gelehrt und erhielt 1998 den Preis des Historischen Kollegs. Zu seinen weiteren veröffentlichten Werken zählen Titel über Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten sowie über politische Identität in frühen Hochkulturen.

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Religion und kulturelles Gedächtnis, Jan Assmann

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
26,62 zł

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Tytuł
Religion und kulturelles Gedächtnis
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN10
3406459153
ISBN13
9783406459153
Seria
Opis
Religiöse Traditionen weisen eine bemerkenswerte Stabilität auf, da mündliche und schriftliche Überlieferungen über Jahrhunderte oder Jahrtausende nahezu unverändert bewahrt werden. Der Begriff des kulturellen Gedächtnisses ist entscheidend für das Verständnis dieser Dauerhaftigkeit, da er individuelle und kollektive Identität prägt. Jan Assmann untersucht in zehn brillanten Studien den Zusammenhang zwischen Religion und Gedächtnis, wobei seine Analysen nicht nur das Alte Ägypten, sondern auch die Geschichte des Judentums und die gesamte Gedächtnisgeschichte des Abendlandes umfassen. Er betrachtet Symbole, Riten, mündliche Überlieferung und Kanonbildung. Besondere Beachtung finden Sigmund Freuds Moses-Buch und Thomas Manns Josephs-Roman als bedeutende Beiträge zur Theorie des kulturellen Gedächtnisses. Jan Assmann, geboren 1938, ist Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und leitet seit 1978 ein Forschungsprojekt in Luxor. Er hat als Gastprofessor in Paris, Yale und Jerusalem gelehrt und erhielt 1998 den Preis des Historischen Kollegs. Zu seinen weiteren veröffentlichten Werken zählen Titel über Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten sowie über politische Identität in frühen Hochkulturen.