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Florenz und Bagdad

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In der Florenz der Renaissance entstand ein neuer Blickwinkel des Westens, den Hans Belting hier in seiner Unverwechselbarkeit darstellt, indem er ihn mit dem Blick des islamischen Raums vergleicht, wie er sich in der Kunst und im Verhältnis zu Bildern äußert. Er zeigt, wie sich im modernen Zeitalter das dominante westliche Bild durch einen intensiven Austausch mit der arabischen Wissenschaft und Kultur herausgebildet hat. Der perspektivische Blick, eine der bedeutendsten Erfindungen der Renaissance, führte zu einem beispiellosen Bruch in der Geschichte der westlichen Kunst. Der Blick, den die islamische Kunst ausdrückt, ist ganz anders; er ist nicht an einen Betrachter und dessen Platz in der Welt gebunden, sondern zielt darauf ab, sich dem Unrepräsentierbaren zu nähern. Belting erklärt die kritische Haltung des Islam gegenüber Bildern nicht nur durch religiöse Verbote, sondern berücksichtigt auch die ästhetischen, sozialen und wissenschaftlichen Besonderheiten dieser Kultur. Er bietet eine neue und faszinierende Interpretation ihrer jeweiligen Künste, indem er seinen Blick ständig zwischen den westlichen und islamischen Welten hin und her bewegt. Seine meisterhafte Vergleichsanalyse stellt die Verwandtschaften und Unterschiede zwischen westlichem und östlichem Denken in einem neuen, überraschenden Licht dar.

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Florenz und Bagdad, Hans Belting

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Florenz und Bagdad
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
318
ISBN10
3406570925
ISBN13
9783406570926
Seria
Oryginalna nazwa
Florenz und Bagdad
Ocena
3,95 z 5
Opis
In der Florenz der Renaissance entstand ein neuer Blickwinkel des Westens, den Hans Belting hier in seiner Unverwechselbarkeit darstellt, indem er ihn mit dem Blick des islamischen Raums vergleicht, wie er sich in der Kunst und im Verhältnis zu Bildern äußert. Er zeigt, wie sich im modernen Zeitalter das dominante westliche Bild durch einen intensiven Austausch mit der arabischen Wissenschaft und Kultur herausgebildet hat. Der perspektivische Blick, eine der bedeutendsten Erfindungen der Renaissance, führte zu einem beispiellosen Bruch in der Geschichte der westlichen Kunst. Der Blick, den die islamische Kunst ausdrückt, ist ganz anders; er ist nicht an einen Betrachter und dessen Platz in der Welt gebunden, sondern zielt darauf ab, sich dem Unrepräsentierbaren zu nähern. Belting erklärt die kritische Haltung des Islam gegenüber Bildern nicht nur durch religiöse Verbote, sondern berücksichtigt auch die ästhetischen, sozialen und wissenschaftlichen Besonderheiten dieser Kultur. Er bietet eine neue und faszinierende Interpretation ihrer jeweiligen Künste, indem er seinen Blick ständig zwischen den westlichen und islamischen Welten hin und her bewegt. Seine meisterhafte Vergleichsanalyse stellt die Verwandtschaften und Unterschiede zwischen westlichem und östlichem Denken in einem neuen, überraschenden Licht dar.