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Patient in Deutschland

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  • 228 stron
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Die Krankenkassenbeiträge steigen kontinuierlich, sodass ein durchschnittlicher Angestellter jährlich zweieinhalb Monate nur für diese Beiträge arbeitet, während die medizinische Versorgung sich verschlechtert. Lange Wartezeiten auf Facharzttermine und der Mangel an hochwertigen Medikamenten sind an der Tagesordnung. Wer Rückenschmerzen hat und eine Verordnung für Krankengymnastik erhält, kann sich glücklich schätzen. Gaby Guzek, eine Hamburger Fachjournalistin, beleuchtet in ihrem neuen Werk die versteckte Rationierung im deutschen Gesundheitswesen, die von Politikern oft ignoriert wird, um Wählerstimmen nicht zu verlieren. Sie kritisiert, dass der Staat mehr an seinen Finanzen als an der Gesundheit der Bürger interessiert ist. Zudem präsentiert sie erschreckende Fakten: Die gesetzlichen Krankenkassen geben mehr Geld für ihre eigene Verwaltung aus als für die zahnärztliche Versorgung ihrer Versicherten. In Deutschland gibt es etwa 94.000 Arztpraxen, jedoch 140.000 Mitarbeiter in den Krankenkassen. Ein aktueller Fall zeigt, dass ein 64-jähriger Pathologe, der seit über 30 Jahren keinen lebenden Patienten mehr behandelt hat, als Notarzt zur Verfügung stehen muss, obwohl er kurz vor der Rente steht.

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Patient in Deutschland, Gaby Guzek

Język
Rok wydania
2008
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Tytuł
Patient in Deutschland
Język
niemiecki
Autorzy
Gaby Guzek
Wydawca
Humboldt
Rok wydania
2008
Liczba stron
228
ISBN10
3899942272
ISBN13
9783899942279
Seria
Tagi
Opis
Die Krankenkassenbeiträge steigen kontinuierlich, sodass ein durchschnittlicher Angestellter jährlich zweieinhalb Monate nur für diese Beiträge arbeitet, während die medizinische Versorgung sich verschlechtert. Lange Wartezeiten auf Facharzttermine und der Mangel an hochwertigen Medikamenten sind an der Tagesordnung. Wer Rückenschmerzen hat und eine Verordnung für Krankengymnastik erhält, kann sich glücklich schätzen. Gaby Guzek, eine Hamburger Fachjournalistin, beleuchtet in ihrem neuen Werk die versteckte Rationierung im deutschen Gesundheitswesen, die von Politikern oft ignoriert wird, um Wählerstimmen nicht zu verlieren. Sie kritisiert, dass der Staat mehr an seinen Finanzen als an der Gesundheit der Bürger interessiert ist. Zudem präsentiert sie erschreckende Fakten: Die gesetzlichen Krankenkassen geben mehr Geld für ihre eigene Verwaltung aus als für die zahnärztliche Versorgung ihrer Versicherten. In Deutschland gibt es etwa 94.000 Arztpraxen, jedoch 140.000 Mitarbeiter in den Krankenkassen. Ein aktueller Fall zeigt, dass ein 64-jähriger Pathologe, der seit über 30 Jahren keinen lebenden Patienten mehr behandelt hat, als Notarzt zur Verfügung stehen muss, obwohl er kurz vor der Rente steht.