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Kritik der reinen Toleranz

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»Ich halte Toleranz für keine Tugend, sondern für eine Schwäche – und Intoleranz für ein Gebot der Stunde.« Henryk M. Broder Unsere Gesellschaft toleriert vieles: prügelnde Jugendliche, religiöse Fundamentalisten, linke Terroristen. Diese gefährliche Toleranz, die Gleichwertigkeit aller Lebensstile propagiert, vermischt Ursache und Wirkung. Broder analysiert in seinem neuen Werk scharfsinnig, wie unsere falsch verstandene Toleranz gegenüber intoleranten Menschen und Meinungen seltsame Blüten treibt. Toleranz wird oft von den Starken gegenüber den Schwachen, den Reichen gegenüber den Armen zur Schau gestellt. Doch wenn »Ehrenmorde« als normale Verbrechen gelten und Terroristen als »Widerstandskämpfer« deklariert werden, wird Toleranz zu einem gesellschaftlichen Selbstmord auf Raten. Unter diesen Bedingungen wird Intoleranz zur Pflicht: gegenüber dem scheinheiligen Gutmenschentum, totalitären Utopien und Kulturen, die Toleranz ablehnen. Broder kritisiert diese missverstandene Haltung, die unsere demokratischen Werte gefährdet. Um unsere offene Gesellschaft zu verteidigen, müssen wir den Mut zur Intoleranz aufbringen.

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Kritik der reinen Toleranz, Henryk M. Broder

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Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
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Tytuł
Kritik der reinen Toleranz
Język
niemiecki
Wydawca
Pantheon
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
223
ISBN10
3570550893
ISBN13
9783570550892
Seria
Ocena
4,05 z 5
Opis
»Ich halte Toleranz für keine Tugend, sondern für eine Schwäche – und Intoleranz für ein Gebot der Stunde.« Henryk M. Broder Unsere Gesellschaft toleriert vieles: prügelnde Jugendliche, religiöse Fundamentalisten, linke Terroristen. Diese gefährliche Toleranz, die Gleichwertigkeit aller Lebensstile propagiert, vermischt Ursache und Wirkung. Broder analysiert in seinem neuen Werk scharfsinnig, wie unsere falsch verstandene Toleranz gegenüber intoleranten Menschen und Meinungen seltsame Blüten treibt. Toleranz wird oft von den Starken gegenüber den Schwachen, den Reichen gegenüber den Armen zur Schau gestellt. Doch wenn »Ehrenmorde« als normale Verbrechen gelten und Terroristen als »Widerstandskämpfer« deklariert werden, wird Toleranz zu einem gesellschaftlichen Selbstmord auf Raten. Unter diesen Bedingungen wird Intoleranz zur Pflicht: gegenüber dem scheinheiligen Gutmenschentum, totalitären Utopien und Kulturen, die Toleranz ablehnen. Broder kritisiert diese missverstandene Haltung, die unsere demokratischen Werte gefährdet. Um unsere offene Gesellschaft zu verteidigen, müssen wir den Mut zur Intoleranz aufbringen.