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Die Königsideologie Sesostris' I. anhand seiner Titulatur

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Die Geschichte des Pharaonenreiches ist gekennzeichnet von Versuchen des politischen und kulturellen Neubeginns. Diese Bestrebungen waren letztlich Reaktionen auf den Zusammenbruch des großen „Pyramidenstaates“ des 3. Jahrtausends, des sog. „Alten Reiches“. Zu Beginn des 2. Jahrtausends war es das Ziel der neuen 12. Dynastie, das „Alte Reich“ wieder zu errichten und damit eine Restauration zu versuchen. Nach der äußeren Wiederherstellung des Reiches durch den Dynastiegründer Amenemhet I., vollzog dessen Sohn und Nachfolger Sesostris I., die eigentliche „Neugründung“ des Staates. Diese wurzelte in der Königsideologie, die von jedem König den sich verändernden Gegebenheiten angepasst wurde. Sie wurde im Kern mittels der stark gegliederten Königstitulatur formuliert, deren Elemente für alle Bereiche des staatlichen Handelns maßgebend waren. Im Band werden die Titulaturzeugnisse Sesostris’ I. klassififiziert und analysiert, um dessen Königsideologie in ihren Grundzügen zu rekonstruieren. Diese betreffen u. a. die kultischen Beziehungen des Königs zur Götterwelt, die ideologische Struktur seiner Thronübernahme und das Verhältnis zwischen König und Beamten. Zugrunde liegt die bipolare Struktur des königlichen Amtes als Verbindung von Herrschaft und Regierung.

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Die Königsideologie Sesostris' I. anhand seiner Titulatur, Rolf Gundlach

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Königsideologie Sesostris' I. anhand seiner Titulatur
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
ISBN10
3447058234
ISBN13
9783447058230
Seria
Opis
Die Geschichte des Pharaonenreiches ist gekennzeichnet von Versuchen des politischen und kulturellen Neubeginns. Diese Bestrebungen waren letztlich Reaktionen auf den Zusammenbruch des großen „Pyramidenstaates“ des 3. Jahrtausends, des sog. „Alten Reiches“. Zu Beginn des 2. Jahrtausends war es das Ziel der neuen 12. Dynastie, das „Alte Reich“ wieder zu errichten und damit eine Restauration zu versuchen. Nach der äußeren Wiederherstellung des Reiches durch den Dynastiegründer Amenemhet I., vollzog dessen Sohn und Nachfolger Sesostris I., die eigentliche „Neugründung“ des Staates. Diese wurzelte in der Königsideologie, die von jedem König den sich verändernden Gegebenheiten angepasst wurde. Sie wurde im Kern mittels der stark gegliederten Königstitulatur formuliert, deren Elemente für alle Bereiche des staatlichen Handelns maßgebend waren. Im Band werden die Titulaturzeugnisse Sesostris’ I. klassififiziert und analysiert, um dessen Königsideologie in ihren Grundzügen zu rekonstruieren. Diese betreffen u. a. die kultischen Beziehungen des Königs zur Götterwelt, die ideologische Struktur seiner Thronübernahme und das Verhältnis zwischen König und Beamten. Zugrunde liegt die bipolare Struktur des königlichen Amtes als Verbindung von Herrschaft und Regierung.