Bookbot

Geschichtsästhetik und Affektpolitik

Stauffenberg und der 20. Juli im Film 1948-2008

Parametry

  • 237 stron
  • 9 godzin czytania

Więcej o książce

Vom nachkriegsdeutschen Erleuchtungskino eines G. W. Pabst bis zum Sensualismus im heutigen Geschichtsfernsehen: Seit sechs Jahrzehnten blicken Kino- und Fernsehbilder auf Graf Stauffenberg und das Attentat auf Hitler sowie den gescheiterten Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 zurück. Die Inszenierungen des 20. Juli 1944 bieten nicht nur abweichende Versionen eines historischen Ereignisses, sondern zeigen, was als geschichtswirksam gilt. Unter dem Aspekt der Geschichtsästhetik wird untersucht, wie die nachwirkende NS-Vergangenheit visuell dargestellt wird, als Modulierung von Raum, Zeit, Handeln und Empfinden. Die Perspektiven auf den 20. Juli reflektieren unterschiedliche Verständnisse von Politik oder deren Ausblendung. Im Fokus der Affektpolitik steht, wie der Nationalsozialismus und die Idee eines „anderen Deutschland“ versinnlicht werden. Die Bilder des Offiziers mit Augenklappe und Handprothese verkörpern politische Subjektivität: Die Filme zeigen Stauffenberg als Republikaner, Modernisierungsverächter, Modelleuropäer, transgressive Rebellenfigur, biopolitischen Normtypus oder kreativen Wissensarbeiter.

Wydanie

Zakup książki

Geschichtsästhetik und Affektpolitik, Drehli Robnik

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Geschichtsästhetik und Affektpolitik
Podtytuł
Stauffenberg und der 20. Juli im Film 1948-2008
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
237
ISBN10
3851325575
ISBN13
9783851325577
Seria
Tagi
Teatr
Opis
Vom nachkriegsdeutschen Erleuchtungskino eines G. W. Pabst bis zum Sensualismus im heutigen Geschichtsfernsehen: Seit sechs Jahrzehnten blicken Kino- und Fernsehbilder auf Graf Stauffenberg und das Attentat auf Hitler sowie den gescheiterten Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 zurück. Die Inszenierungen des 20. Juli 1944 bieten nicht nur abweichende Versionen eines historischen Ereignisses, sondern zeigen, was als geschichtswirksam gilt. Unter dem Aspekt der Geschichtsästhetik wird untersucht, wie die nachwirkende NS-Vergangenheit visuell dargestellt wird, als Modulierung von Raum, Zeit, Handeln und Empfinden. Die Perspektiven auf den 20. Juli reflektieren unterschiedliche Verständnisse von Politik oder deren Ausblendung. Im Fokus der Affektpolitik steht, wie der Nationalsozialismus und die Idee eines „anderen Deutschland“ versinnlicht werden. Die Bilder des Offiziers mit Augenklappe und Handprothese verkörpern politische Subjektivität: Die Filme zeigen Stauffenberg als Republikaner, Modernisierungsverächter, Modelleuropäer, transgressive Rebellenfigur, biopolitischen Normtypus oder kreativen Wissensarbeiter.