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Überleben mit Berlusconi

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Willkommen im großen italienischen Staatstheater, wo Unterhaltung garantiert ist. Der Protagonist verehrt seine Mamma, liebt Fußball, vergöttert seine fünf Kinder aus zwei Ehen und hält es auf feucht-fröhlichen Feiern länger aus als auf der Kirchenbank. Viele Italiener sehen in ihm einen von ihnen, besonders durch seine Aussetzer, wie als er 2010 „Gogol“ statt „Google“ sagt oder fragt, wofür das Internet gut sei. Solche Fauxpas dokumentieren sein Leben, während diplomatische Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Queen Elizabeth, Barack Obama oder Angela Merkel für Unterhaltung sorgen. Langeweile kommt in diesem Staatstheater nicht auf. Über Silvio Berlusconi scheint bereits alles Wichtige gesagt zu sein, insbesondere in Deutschland, wo seine Fürsprecher rar sind. Doch bleibt die zentrale Frage: Warum wählten die Italiener Berlusconi dreimal - 1994, 2001 und 2008 - zum Ministerpräsidenten? Beppe Severgnini beleuchtet satirisch-ernst die Aspekte dieses unheimlichen Erfolgs. Neben der italienischen Tradition der Ein-Mann-Herrschaft und dem schwachen Zustand der Opposition sind der Chamäleon-Faktor (Berlusconi passt sich an), der Haremsfaktor (mit 73 Jahren nicht selbstverständlich) und der menschliche Faktor, einschließlich seiner Entgleisungen, entscheidend.

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Überleben mit Berlusconi, Beppe Severgnini

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Bardzo dobra
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Tytuł
Überleben mit Berlusconi
Język
niemiecki
Wydawca
Blessing
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
ISBN10
3896674463
ISBN13
9783896674463
Seria
Tagi
Ocena
3,55 z 5
Opis
Willkommen im großen italienischen Staatstheater, wo Unterhaltung garantiert ist. Der Protagonist verehrt seine Mamma, liebt Fußball, vergöttert seine fünf Kinder aus zwei Ehen und hält es auf feucht-fröhlichen Feiern länger aus als auf der Kirchenbank. Viele Italiener sehen in ihm einen von ihnen, besonders durch seine Aussetzer, wie als er 2010 „Gogol“ statt „Google“ sagt oder fragt, wofür das Internet gut sei. Solche Fauxpas dokumentieren sein Leben, während diplomatische Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Queen Elizabeth, Barack Obama oder Angela Merkel für Unterhaltung sorgen. Langeweile kommt in diesem Staatstheater nicht auf. Über Silvio Berlusconi scheint bereits alles Wichtige gesagt zu sein, insbesondere in Deutschland, wo seine Fürsprecher rar sind. Doch bleibt die zentrale Frage: Warum wählten die Italiener Berlusconi dreimal - 1994, 2001 und 2008 - zum Ministerpräsidenten? Beppe Severgnini beleuchtet satirisch-ernst die Aspekte dieses unheimlichen Erfolgs. Neben der italienischen Tradition der Ein-Mann-Herrschaft und dem schwachen Zustand der Opposition sind der Chamäleon-Faktor (Berlusconi passt sich an), der Haremsfaktor (mit 73 Jahren nicht selbstverständlich) und der menschliche Faktor, einschließlich seiner Entgleisungen, entscheidend.