Bookbot

Die Tyrannei der Werte

Ocena książki

Parametry

  • 91 stron
  • 4 godziny czytania

Więcej o książce

Carl Schmitt war ein Meister der polemischen Traktate und Pamphlete, dessen literarische Form als brûlot bezeichnet werden kann – ein entflammbarer Text, der darauf abzielt, das Schiff des Gegners in Brand zu setzen. In seiner Schrift über die „Tyrannei der Werte“ wird die zentrale These bereits im Titel deutlich: Werte bieten dem Gemeinwesen und seinem Recht keinen festen Grund, sondern verschärfen dessen Probleme. Besonders wenn Werte als Mittel zur Schaffung von Gemeinsamkeit betrachtet werden, können sie destruktiv wirken. In der jungen Bundesrepublik, die nach den Verwerfungen durch Nationalsozialismus und Krieg nach Werten strebte, kritisiert Schmitt diese Haltung scharf. Obwohl seine These klar erscheint, wirft sie grundlegende Fragen auf: Auf welcher Ebene bewegt sich Schmitts Argumentation? Geht es um politische Philosophie, Ethik oder Verfassungsrecht? Schmitt selbst deutet an, dass er „Überlegungen eines Juristen zur Wert-Philosophie“ anstellt. Sein Text befindet sich somit in einem schwierigen Spannungsfeld zwischen Philosophie und Jurisprudenz. Der Autor möchte sowohl Philosophen als auch Juristen ansprechen, läuft dabei jedoch Gefahr, beide zu enttäuschen.

Wydanie

Zakup książki

Die Tyrannei der Werte, Carl Schmitt

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

3,8
Bardzo dobra
30 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Die Tyrannei der Werte
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
91
ISBN10
3428134575
ISBN13
9783428134571
Seria
Oryginalna nazwa
Die Tyrannei der Werte
Ocena
3,75 z 5
Opis
Carl Schmitt war ein Meister der polemischen Traktate und Pamphlete, dessen literarische Form als brûlot bezeichnet werden kann – ein entflammbarer Text, der darauf abzielt, das Schiff des Gegners in Brand zu setzen. In seiner Schrift über die „Tyrannei der Werte“ wird die zentrale These bereits im Titel deutlich: Werte bieten dem Gemeinwesen und seinem Recht keinen festen Grund, sondern verschärfen dessen Probleme. Besonders wenn Werte als Mittel zur Schaffung von Gemeinsamkeit betrachtet werden, können sie destruktiv wirken. In der jungen Bundesrepublik, die nach den Verwerfungen durch Nationalsozialismus und Krieg nach Werten strebte, kritisiert Schmitt diese Haltung scharf. Obwohl seine These klar erscheint, wirft sie grundlegende Fragen auf: Auf welcher Ebene bewegt sich Schmitts Argumentation? Geht es um politische Philosophie, Ethik oder Verfassungsrecht? Schmitt selbst deutet an, dass er „Überlegungen eines Juristen zur Wert-Philosophie“ anstellt. Sein Text befindet sich somit in einem schwierigen Spannungsfeld zwischen Philosophie und Jurisprudenz. Der Autor möchte sowohl Philosophen als auch Juristen ansprechen, läuft dabei jedoch Gefahr, beide zu enttäuschen.