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Alfred Meyer war ein Multifunktionär der NSDAP, der als Gauleiter, Reichsstatthalter und Oberpräsident diente. Er nahm an der Wannsee-Konferenz 1942 teil und trug zur Ermordung von sechs Millionen Juden in Europa bei. Trotz seiner bedeutenden Rolle blieb er weitgehend unbekannt, sowohl in der Fachwelt als auch in der Öffentlichkeit. Dies könnte daran liegen, dass er sich selbst das Leben nahm und somit der Bestrafung durch das Internationale Militärtribunal in Nürnberg entging, das ihn vermutlich zum Tode verurteilt hätte. Im Vergleich zu anderen NS-Funktionären wie Albert Speer oder Adolf Eichmann erschien Meyer weniger wichtig. Sein eher gewöhnlicher Name und seine späte Erscheinung auf der Reichsebene könnten ebenfalls zu seinem geringen Bekanntheitsgrad beigetragen haben. Zudem wurde das „Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete“ seit den 1950er Jahren als überflüssig angesehen, was das Interesse an seiner Person weiter minderte. Heinz-Jürgen Priamus beleuchtet die biografischen Aspekte Meyers, dessen Werdegang von einem wohlhabenden, konservativen Bürgersohn zu einem nationalsozialistischen Verbrecher führte.

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Meyer, Heinz-Jürgen Priamus

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Meyer
Język
niemiecki
Wydawca
Klartext
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
525
ISBN10
3837505928
ISBN13
9783837505924
Seria
Opis
Alfred Meyer war ein Multifunktionär der NSDAP, der als Gauleiter, Reichsstatthalter und Oberpräsident diente. Er nahm an der Wannsee-Konferenz 1942 teil und trug zur Ermordung von sechs Millionen Juden in Europa bei. Trotz seiner bedeutenden Rolle blieb er weitgehend unbekannt, sowohl in der Fachwelt als auch in der Öffentlichkeit. Dies könnte daran liegen, dass er sich selbst das Leben nahm und somit der Bestrafung durch das Internationale Militärtribunal in Nürnberg entging, das ihn vermutlich zum Tode verurteilt hätte. Im Vergleich zu anderen NS-Funktionären wie Albert Speer oder Adolf Eichmann erschien Meyer weniger wichtig. Sein eher gewöhnlicher Name und seine späte Erscheinung auf der Reichsebene könnten ebenfalls zu seinem geringen Bekanntheitsgrad beigetragen haben. Zudem wurde das „Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete“ seit den 1950er Jahren als überflüssig angesehen, was das Interesse an seiner Person weiter minderte. Heinz-Jürgen Priamus beleuchtet die biografischen Aspekte Meyers, dessen Werdegang von einem wohlhabenden, konservativen Bürgersohn zu einem nationalsozialistischen Verbrecher führte.