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Vor aller Augen

Die Deportation der Juden und die Versteigerung ihres Eigentums. Fotografien aus Lörrach, 1940

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Die Fotografien der Deportation von Juden aus Lörrach am 20. Oktober 1940 und der anschließenden Versteigerung von Hausrat bieten eine erschütternde visuelle Dokumentation. Ähnliche lokale Teilaktionen im Rahmen der Deportation von über 6.500 südwestdeutschen Juden im Herbst 1940 sind kaum bekannt. Besonders bedeutend sind die Aufnahmen der Auktionen von Hausrat im November und Dezember 1940, die in diesem Buch präsentiert werden. Aufgrund der spärlichen schriftlichen Überlieferung kommt den visuellen Quellen eine besondere Rolle zu, auch wenn sie aus der Perspektive der Täter entstanden sind. Sie beleuchten in unmittelbarer Weise zahlreiche Details dieses öffentlichen Verbrechens. Die Fotos zeigen, wer auf Seiten der Täter beteiligt war und dass das Geschehen vor vielen Zuschauern stattfand. Zudem belegen die Bilder der Versteigerungen den großen Publikumsandrang und die erschreckende Indifferenz vieler Deutscher gegenüber dem Schicksal der Juden. Zwei Bildserien mit insgesamt 42 Fotos werden durch drei Aufsätze analysiert und kontextualisiert, wodurch historische Hintergründe und Details des Ablaufs für den Leser erschlossen werden.

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Vor aller Augen, Andreas Nachama

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Vor aller Augen
Podtytuł
Die Deportation der Juden und die Versteigerung ihres Eigentums. Fotografien aus Lörrach, 1940
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
103
ISBN10
3942271451
ISBN13
9783942271455
Seria
Opis
Die Fotografien der Deportation von Juden aus Lörrach am 20. Oktober 1940 und der anschließenden Versteigerung von Hausrat bieten eine erschütternde visuelle Dokumentation. Ähnliche lokale Teilaktionen im Rahmen der Deportation von über 6.500 südwestdeutschen Juden im Herbst 1940 sind kaum bekannt. Besonders bedeutend sind die Aufnahmen der Auktionen von Hausrat im November und Dezember 1940, die in diesem Buch präsentiert werden. Aufgrund der spärlichen schriftlichen Überlieferung kommt den visuellen Quellen eine besondere Rolle zu, auch wenn sie aus der Perspektive der Täter entstanden sind. Sie beleuchten in unmittelbarer Weise zahlreiche Details dieses öffentlichen Verbrechens. Die Fotos zeigen, wer auf Seiten der Täter beteiligt war und dass das Geschehen vor vielen Zuschauern stattfand. Zudem belegen die Bilder der Versteigerungen den großen Publikumsandrang und die erschreckende Indifferenz vieler Deutscher gegenüber dem Schicksal der Juden. Zwei Bildserien mit insgesamt 42 Fotos werden durch drei Aufsätze analysiert und kontextualisiert, wodurch historische Hintergründe und Details des Ablaufs für den Leser erschlossen werden.