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Der Fall Mutschmann

Sachsens Gauleiter vor Stalins Tribunal

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  • 176 stron
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Martin Mutschmann gehörte zu den mächtigsten Gauleitern des „Großdeutschen Reiches“ und war seit 1925 Gauleiter der sächsischen NSDAP. Ab 1933 war er Reichsstatthalter und ab 1935 Ministerpräsident in Sachsen. 1939 übernahm er zusätzlich den Posten des Reichsverteidigungskommissars. Noch Anfang 1945 feierte ihn die Presse als einen der „tatkräftigsten und fanatischsten Gefolgsmänner des Führers“. Nach dem Krieg versuchte Mutschmann, in den Westen zu fliehen, wurde jedoch am 16. Mai 1945 in Tellerhäuser von deutscher „Antifa“ verhaftet und der sowjetischen Besatzungsmacht übergeben. Seine Spur verlor sich im Dunkel der Geschichte. Die hier erstmals ausgewerteten sowjetischen Akten zum „Fall Mutschmann“ enthüllen brisante Details, darunter seine frühe Überstellung nach Moskau, die Suche nach einem Tribunal und das geheime Verfahren, das zu seiner Exekution Anfang 1947 führte. Die Akten bieten auch neue Einblicke in Mutschmanns Leben als Unternehmer und Gauleiter und beleuchten, wie Stalins Justiz nationalsozialistische Verbrechen ahndete. Zudem werden Fragen zum Moskauer Prozess im Vergleich zu anderen alliierten Verfahren sowie die Rolle von Mutschmanns Belastungszeugen und das Schicksal seiner Ehefrau Minna Mutschmann behandelt.

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Der Fall Mutschmann, Mike Schmeitzner

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Fall Mutschmann
Podtytuł
Sachsens Gauleiter vor Stalins Tribunal
Język
niemiecki
Wydawca
Sax Verlag
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
176
ISBN10
3867290903
ISBN13
9783867290906
Seria
Opis
Martin Mutschmann gehörte zu den mächtigsten Gauleitern des „Großdeutschen Reiches“ und war seit 1925 Gauleiter der sächsischen NSDAP. Ab 1933 war er Reichsstatthalter und ab 1935 Ministerpräsident in Sachsen. 1939 übernahm er zusätzlich den Posten des Reichsverteidigungskommissars. Noch Anfang 1945 feierte ihn die Presse als einen der „tatkräftigsten und fanatischsten Gefolgsmänner des Führers“. Nach dem Krieg versuchte Mutschmann, in den Westen zu fliehen, wurde jedoch am 16. Mai 1945 in Tellerhäuser von deutscher „Antifa“ verhaftet und der sowjetischen Besatzungsmacht übergeben. Seine Spur verlor sich im Dunkel der Geschichte. Die hier erstmals ausgewerteten sowjetischen Akten zum „Fall Mutschmann“ enthüllen brisante Details, darunter seine frühe Überstellung nach Moskau, die Suche nach einem Tribunal und das geheime Verfahren, das zu seiner Exekution Anfang 1947 führte. Die Akten bieten auch neue Einblicke in Mutschmanns Leben als Unternehmer und Gauleiter und beleuchten, wie Stalins Justiz nationalsozialistische Verbrechen ahndete. Zudem werden Fragen zum Moskauer Prozess im Vergleich zu anderen alliierten Verfahren sowie die Rolle von Mutschmanns Belastungszeugen und das Schicksal seiner Ehefrau Minna Mutschmann behandelt.