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Berlin ist zu groß für Berlin

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Hanns Zischler erkundet eine Stadt, die in ihrer rasanten Entwicklung und Zerstörung einzigartig ist. Seit über vierzig Jahren bewegt er sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der S-Bahn durch Berlin und hat dabei eine besondere Perspektive auf die Stadt und ihre Geschichte entwickelt. Zischlers zentrale Beobachtung ist die Mischung aus Expansion, Größenwahn und Selbstzerstörung, die Berlin prägt. Dies zeigt sich etwa in der Zerstörung barocker Ensembles Unter den Linden durch die Pläne des Architekten Schinkel oder in den verheerenden Visionen des Germania-Plans von Hitler und Speer, die durch den Krieg verhindert wurden. Zischler führt die Leser in ein weniger bekanntes Berlin, indem er seine Spaziergänge mit denen des Stadtgeografen Friedrich Leyden, der Dichterin Gertrud Kolmar und des Passfälschers Oskar Huth verknüpft. Anhand ihrer Aufzeichnungen entdeckt er ein untergegangenes Berlin. Besonders eindrucksvoll wird der Geist der Stadt spürbar, wenn er den Teufelsberg im Grunewald erklimmt, wo die Erde voller Scherben und Zinkblech von ehemaligen Mietshäusern ist. Zudem birgt der Teufelsberg ein noch größeres Geheimnis, das darauf wartet, entdeckt zu werden.

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Berlin ist zu groß für Berlin, Hanns Zischler

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Berlin ist zu groß für Berlin
Język
niemiecki
Wydawca
Galiani
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
175
ISBN10
3869710713
ISBN13
9783869710716
Seria
Ocena
3,75 z 5
Opis
Hanns Zischler erkundet eine Stadt, die in ihrer rasanten Entwicklung und Zerstörung einzigartig ist. Seit über vierzig Jahren bewegt er sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der S-Bahn durch Berlin und hat dabei eine besondere Perspektive auf die Stadt und ihre Geschichte entwickelt. Zischlers zentrale Beobachtung ist die Mischung aus Expansion, Größenwahn und Selbstzerstörung, die Berlin prägt. Dies zeigt sich etwa in der Zerstörung barocker Ensembles Unter den Linden durch die Pläne des Architekten Schinkel oder in den verheerenden Visionen des Germania-Plans von Hitler und Speer, die durch den Krieg verhindert wurden. Zischler führt die Leser in ein weniger bekanntes Berlin, indem er seine Spaziergänge mit denen des Stadtgeografen Friedrich Leyden, der Dichterin Gertrud Kolmar und des Passfälschers Oskar Huth verknüpft. Anhand ihrer Aufzeichnungen entdeckt er ein untergegangenes Berlin. Besonders eindrucksvoll wird der Geist der Stadt spürbar, wenn er den Teufelsberg im Grunewald erklimmt, wo die Erde voller Scherben und Zinkblech von ehemaligen Mietshäusern ist. Zudem birgt der Teufelsberg ein noch größeres Geheimnis, das darauf wartet, entdeckt zu werden.