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Das kleine Baumbuch

Die deutschen Waldbäume

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  • 76 stron
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Eiche, Buche, Birke, Linde, Ulme und viele andere deutsche Waldbäume sind Teil einer Geschichte, die uns an vergangene Zeiten erinnert. In nur fünfzig Jahren hat sich unser Bewusstsein über den Wald so grundlegend verändert, dass die Bilder von intakten Bäumen und dem Wald selbst wie Märchen erscheinen. Der Wald, einst ein selbstverständlicher Teil des menschlichen Lebens, lehrt uns heute schmerzhafte Lektionen. Die großen Zeiten der Wälder sind vorbei; der Urwald, der einst weite Teile Altgermaniens bedeckte, fiel der Kultur zum Opfer. Der Altwald wurde über Jahrhunderte rücksichtslos ausgebeutet und konnte sich von den Schäden nicht erholen. Der heutige Neuwald, größtenteils Forst, entstand im neunzehnten Jahrhundert und ist ein Wirtschafts-Nutzwald, der keine ungezwungene Natur mehr darstellt. Die schnellwüchsigen Nadelhölzer dominieren die Landschaft, während die einst weitläufigen Laub- und Mischwälder den Nadelhölzern weichen mussten. Von den 6905 deutschen Ortsnamen, die auf Holzarten anspielen, beziehen sich 6115 auf Laubbäume und nur 790 auf Nadelbäume. Viele dieser Orte haben ihre ursprüngliche Umgebung verloren; das Waldbild lebt nur noch in ihren Namen. Welche schönen Laubwälder mögen ihre Gründer einst gesehen haben!

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Das kleine Baumbuch, Willi Harwerth

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das kleine Baumbuch
Podtytuł
Die deutschen Waldbäume
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
76
ISBN10
3458083162
ISBN13
9783458083160
Seria
Opis
Eiche, Buche, Birke, Linde, Ulme und viele andere deutsche Waldbäume sind Teil einer Geschichte, die uns an vergangene Zeiten erinnert. In nur fünfzig Jahren hat sich unser Bewusstsein über den Wald so grundlegend verändert, dass die Bilder von intakten Bäumen und dem Wald selbst wie Märchen erscheinen. Der Wald, einst ein selbstverständlicher Teil des menschlichen Lebens, lehrt uns heute schmerzhafte Lektionen. Die großen Zeiten der Wälder sind vorbei; der Urwald, der einst weite Teile Altgermaniens bedeckte, fiel der Kultur zum Opfer. Der Altwald wurde über Jahrhunderte rücksichtslos ausgebeutet und konnte sich von den Schäden nicht erholen. Der heutige Neuwald, größtenteils Forst, entstand im neunzehnten Jahrhundert und ist ein Wirtschafts-Nutzwald, der keine ungezwungene Natur mehr darstellt. Die schnellwüchsigen Nadelhölzer dominieren die Landschaft, während die einst weitläufigen Laub- und Mischwälder den Nadelhölzern weichen mussten. Von den 6905 deutschen Ortsnamen, die auf Holzarten anspielen, beziehen sich 6115 auf Laubbäume und nur 790 auf Nadelbäume. Viele dieser Orte haben ihre ursprüngliche Umgebung verloren; das Waldbild lebt nur noch in ihren Namen. Welche schönen Laubwälder mögen ihre Gründer einst gesehen haben!