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Grundkonzepte der Psychotherapie

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In der fünften Auflage seines Standardwerks über die Grundkonzepte der Psychotherapie hat Jürgen Kriz eine umfassende Überarbeitung vorgenommen und wesentliche Teile neu gefasst. Dabei wurden wichtige Akzentverschiebungen vorgenommen, die positiv zu bewerten sind. Besonders betont er die fundamentalen Unterschiede zwischen humanistischen, tiefenpsychologischen und kognitiv-behavioralen Therapiekonzepten, da der gesellschaftliche Trend zur ökonomischen Optimierung diese Unterschiede oft verwischt. Das Grundkonzept des Kompendiums bleibt jedoch unverändert. Nach einem einleitenden Überblick über die Geschichte der Psychotherapie werden die verschiedenen Richtungen der Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie sowie humanistische und systemische Ansätze detailliert dargestellt und ihre Schlüsselbegriffe systematisch erschlossen. Einige Aspekte werden jedoch nur am Rande behandelt. So wird im Kapitel zur Familientherapie auf eine tiefere Diskussion der "Familienaufstellung" verzichtet, die mit dem umstrittenen Bert Hellinger verbunden ist. Der Hinweis auf die polarisierten Diskussionen, die eine fundierte Einschätzung erschweren, ist wenig überzeugend. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit dieser Therapieform wäre aus wissenschaftlicher Sicht dringend erforderlich.

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Grundkonzepte der Psychotherapie, Jürgen Kriz

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Grundkonzepte der Psychotherapie
Język
niemiecki
Wydawca
Beltz
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
Liczba stron
325
ISBN10
3621274510
ISBN13
9783621274517
Seria
Ocena
3,85 z 5
Opis
In der fünften Auflage seines Standardwerks über die Grundkonzepte der Psychotherapie hat Jürgen Kriz eine umfassende Überarbeitung vorgenommen und wesentliche Teile neu gefasst. Dabei wurden wichtige Akzentverschiebungen vorgenommen, die positiv zu bewerten sind. Besonders betont er die fundamentalen Unterschiede zwischen humanistischen, tiefenpsychologischen und kognitiv-behavioralen Therapiekonzepten, da der gesellschaftliche Trend zur ökonomischen Optimierung diese Unterschiede oft verwischt. Das Grundkonzept des Kompendiums bleibt jedoch unverändert. Nach einem einleitenden Überblick über die Geschichte der Psychotherapie werden die verschiedenen Richtungen der Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie sowie humanistische und systemische Ansätze detailliert dargestellt und ihre Schlüsselbegriffe systematisch erschlossen. Einige Aspekte werden jedoch nur am Rande behandelt. So wird im Kapitel zur Familientherapie auf eine tiefere Diskussion der "Familienaufstellung" verzichtet, die mit dem umstrittenen Bert Hellinger verbunden ist. Der Hinweis auf die polarisierten Diskussionen, die eine fundierte Einschätzung erschweren, ist wenig überzeugend. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit dieser Therapieform wäre aus wissenschaftlicher Sicht dringend erforderlich.