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Édouard Vuillard

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Vuillard, zusammen mit Bonnard, Vallotton, Denis und Roussel, war ein Gründungsvater der Nabis-Künstlergruppe und prägte deren Entwicklung maßgeblich. Die Ausstellung im Kunstmuseum Winterthur konzentriert sich auf die Jahre 1893-1910, in denen Vuillards Bildauffassung klarer wurde und der Austausch mit Vallotton intensiv war. Sechs Themenkreise und Entwicklungsstufen werden präsentiert: Zunächst die atmosphärischen Intérieurs mit seiner Mutter und Schwester aus den 1890er Jahren, gefolgt von Familienszenen der Jahrhundertwende, in denen seine Nichte Annette im Mittelpunkt steht. Nach 1900 entdeckte Vuillard den Akt als neues Thema, das auch bei Bonnard und Vallotton zu finden ist, was einen Vergleich der unterschiedlichen Ausdrucksweisen ermöglicht. In dieser Zeit malte er auch seine ersten Landschaften, zunächst in der Umgebung von Paris und später am Genfer See bei Vallotton. Die Ausstellung zeigt auch seine bretonischen Bilder von 1908/09, die eine neue Malweise in größerem Format präsentieren. Die Serie der Intérieurs mit seiner Mutter, die von 1898 bis 1910 reicht, verdeutlicht den Wandel in Vuillards Bildauffassung. Der Katalog schließt eine Lücke in der Kunstliteratur zur klassischen Moderne und enthält bislang unveröffentlichte Korrespondenz mit Vallotton, ergänzt durch 140 farbige Abbildungen.

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Édouard Vuillard, Dieter Schwarz

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Édouard Vuillard
Język
niemiecki
Wydawca
Nimbus
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
253
ISBN10
3038500003
ISBN13
9783038500001
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Vuillard, zusammen mit Bonnard, Vallotton, Denis und Roussel, war ein Gründungsvater der Nabis-Künstlergruppe und prägte deren Entwicklung maßgeblich. Die Ausstellung im Kunstmuseum Winterthur konzentriert sich auf die Jahre 1893-1910, in denen Vuillards Bildauffassung klarer wurde und der Austausch mit Vallotton intensiv war. Sechs Themenkreise und Entwicklungsstufen werden präsentiert: Zunächst die atmosphärischen Intérieurs mit seiner Mutter und Schwester aus den 1890er Jahren, gefolgt von Familienszenen der Jahrhundertwende, in denen seine Nichte Annette im Mittelpunkt steht. Nach 1900 entdeckte Vuillard den Akt als neues Thema, das auch bei Bonnard und Vallotton zu finden ist, was einen Vergleich der unterschiedlichen Ausdrucksweisen ermöglicht. In dieser Zeit malte er auch seine ersten Landschaften, zunächst in der Umgebung von Paris und später am Genfer See bei Vallotton. Die Ausstellung zeigt auch seine bretonischen Bilder von 1908/09, die eine neue Malweise in größerem Format präsentieren. Die Serie der Intérieurs mit seiner Mutter, die von 1898 bis 1910 reicht, verdeutlicht den Wandel in Vuillards Bildauffassung. Der Katalog schließt eine Lücke in der Kunstliteratur zur klassischen Moderne und enthält bislang unveröffentlichte Korrespondenz mit Vallotton, ergänzt durch 140 farbige Abbildungen.