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Kunstpausen

Die Töne und die Stille. Essay

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Mit dem zunehmenden Maschinenlärm wächst das Bedürfnis nach Stille. Bereits im 19. Jahrhundert lobte ein französischer Maler das Schweigen der afrikanischen Wüste, das der Seele ein Gleichgewicht verleiht, das Lärmgeplagte nicht kennen. Der vorliegende Essay behandelt das zentrale Verhältnis von Sprache und Musik, insbesondere das Spannungsfeld zwischen Ton und Nicht-Ton sowie Sprechen und Pausieren in Rhetorik und Poesie. Pausen sind essenziell für Verständnis und zwischenmenschliche Kommunikation. 'Das Schweigen bildet den Horizont, vor dem alles Reden sich vollzieht', und es durchdringt den Sprechprozess. In den Pausen zwischen Worten und Sätzen, wo Gedanken entstehen, hat das Schweigen seinen Platz. Für Zuhörer ist es entscheidend, um die semantischen und metaphorischen Dimensionen der Rede zu entschlüsseln. Die Überlegungen des Anthropologen Christoph Wulf über das Schweigen im Sprechakt sind auch auf die Musik anwendbar. Ein Blick in die Geschichte der europäischen Musik offenbart einen überraschenden Reichtum an Funktionen und Bedeutungen, die der scheinbar bescheidenen Erscheinung der Pause zukommen können.

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Kunstpausen, Wolfgang Dömling

Język
Rok wydania
2014
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Tytuł
Kunstpausen
Podtytuł
Die Töne und die Stille. Essay
Język
niemiecki
Wydawca
Rombach
Rok wydania
2014
ISBN10
3968214897
ISBN13
9783968214894
Seria
Opis
Mit dem zunehmenden Maschinenlärm wächst das Bedürfnis nach Stille. Bereits im 19. Jahrhundert lobte ein französischer Maler das Schweigen der afrikanischen Wüste, das der Seele ein Gleichgewicht verleiht, das Lärmgeplagte nicht kennen. Der vorliegende Essay behandelt das zentrale Verhältnis von Sprache und Musik, insbesondere das Spannungsfeld zwischen Ton und Nicht-Ton sowie Sprechen und Pausieren in Rhetorik und Poesie. Pausen sind essenziell für Verständnis und zwischenmenschliche Kommunikation. 'Das Schweigen bildet den Horizont, vor dem alles Reden sich vollzieht', und es durchdringt den Sprechprozess. In den Pausen zwischen Worten und Sätzen, wo Gedanken entstehen, hat das Schweigen seinen Platz. Für Zuhörer ist es entscheidend, um die semantischen und metaphorischen Dimensionen der Rede zu entschlüsseln. Die Überlegungen des Anthropologen Christoph Wulf über das Schweigen im Sprechakt sind auch auf die Musik anwendbar. Ein Blick in die Geschichte der europäischen Musik offenbart einen überraschenden Reichtum an Funktionen und Bedeutungen, die der scheinbar bescheidenen Erscheinung der Pause zukommen können.