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Das Ehlers-Danlos-Syndrom

Eine interdisziplinäre Herausforderung

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  • 181 stron
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Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) ist eine hereditäre Bindegewebserkrankung mit sieben bekannten Untertypen, die durch Hyperelastizität der Haut, überstreckbare Gelenke und Fragilität von Gefäßen und Geweben gekennzeichnet ist. Aufgrund der Seltenheit und Komplexität der Erkrankung ist es für Ärzte wichtig, sich schnell und präzise über Diagnostik und Therapie zu informieren. Die Störung der Bindegewebsmatrix wird meist durch Mutationen in Genen verursacht, die die Kollagenstruktur oder den Kollagenstoffwechsel betreffen. Die Häufigkeit liegt bei etwa 1 auf 5.000 bis 10.000 Geburten. Der klassische Typ beruht häufig auf Mutationen in den Genen Col 5 A1 und Col 5 A2, was die Kollagenfibrillen in Haut und Bindegewebe beeinträchtigt. Der hypermobile Typ (Typ III) wird dominant vererbt, jedoch bleibt die Ätiologie unklar. Hier sind die Gelenke stark überstreckbar, die Haut dehnbar, aber nicht brüchig. Der vaskuläre Typ unterscheidet sich durch potenziell lebensbedrohliche Blutungskomplikationen, verursacht durch defizitäres Kollagen vom Typ III. Dies kann zu gefährlichen Rupturen führen. Da es keine kausale Therapie gibt, sind Diagnostik und Beratung der Betroffenen von großer Bedeutung. Die aktualisierte Auflage des Buches bietet Ärzten wertvolle Hinweise und dient als Wegweiser in der Behandlung von EDS.

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Das Ehlers-Danlos-Syndrom, Andreas Luttkus

Język
Rok wydania
2018
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Tytuł
Das Ehlers-Danlos-Syndrom
Podtytuł
Eine interdisziplinäre Herausforderung
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2018
Liczba stron
181
ISBN10
311047364X
ISBN13
9783110473643
Seria
Opis
Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) ist eine hereditäre Bindegewebserkrankung mit sieben bekannten Untertypen, die durch Hyperelastizität der Haut, überstreckbare Gelenke und Fragilität von Gefäßen und Geweben gekennzeichnet ist. Aufgrund der Seltenheit und Komplexität der Erkrankung ist es für Ärzte wichtig, sich schnell und präzise über Diagnostik und Therapie zu informieren. Die Störung der Bindegewebsmatrix wird meist durch Mutationen in Genen verursacht, die die Kollagenstruktur oder den Kollagenstoffwechsel betreffen. Die Häufigkeit liegt bei etwa 1 auf 5.000 bis 10.000 Geburten. Der klassische Typ beruht häufig auf Mutationen in den Genen Col 5 A1 und Col 5 A2, was die Kollagenfibrillen in Haut und Bindegewebe beeinträchtigt. Der hypermobile Typ (Typ III) wird dominant vererbt, jedoch bleibt die Ätiologie unklar. Hier sind die Gelenke stark überstreckbar, die Haut dehnbar, aber nicht brüchig. Der vaskuläre Typ unterscheidet sich durch potenziell lebensbedrohliche Blutungskomplikationen, verursacht durch defizitäres Kollagen vom Typ III. Dies kann zu gefährlichen Rupturen führen. Da es keine kausale Therapie gibt, sind Diagnostik und Beratung der Betroffenen von großer Bedeutung. Die aktualisierte Auflage des Buches bietet Ärzten wertvolle Hinweise und dient als Wegweiser in der Behandlung von EDS.