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Oktoberstreik

Die Realität hinter den Legenden über die Streikbewegung im Herbst 1950. Sanktionen gegen Beteiligte und ihre Rücknahme.

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  • 228 stron
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Die Streikbewegung gegen das vierte Lohn- und Preisabkommen im September/Oktober 1950 war ein entscheidendes Ereignis in der Geschichte der Zweiten Republik und des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Diese spontan ausgebrochene Bewegung fand anfänglich Unterstützung von vielen sozialistischen BetriebsrätInnen. In der zweiten Phase übernahm der kommunistische Gewerkschaftsflügel die Führung, nachdem der ÖGB das Abkommen zuvor gebilligt hatte. Der Streik wurde ohne Zustimmung des ÖGB durchgeführt und im Kontext des Kalten Krieges als politischer Putschversuch der KPÖ interpretiert. Dies führte zu Ausschlüssen von Mitgliedern, insbesondere von Gewerkschaftern, die am Streik beteiligt waren. Insgesamt wurden 89 kommunistische FunktionärInnen, darunter der Vizepräsident und Mitbegründer des ÖGB, Gottlieb Fiala, ausgeschlossen. 65 Jahre später beauftragte der ÖGB ein Historikerteam, um den aktuellen Forschungsstand zur Streikbewegung von 1950 zusammenzufassen und neue Erkenntnisse zur Putschlegende und den Ausschlüssen zu gewinnen. Das Ergebnis wird in diesem Buch präsentiert und dient der Vorbereitung der Rehabilitierung der 1950 Ausgeschlossenen. Der Beschluss des ÖGB vom 29.10.2015 stellt fest, dass die Behauptung eines kommunistischen Putsches widerlegt ist und dass die damals ausgeschlossenen Mitglieder, insbesondere Gottlieb Fiala, nicht hätten ausgeschlossen werden dürfen.

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Oktoberstreik, Peter Autengruber

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Oktoberstreik
Podtytuł
Die Realität hinter den Legenden über die Streikbewegung im Herbst 1950. Sanktionen gegen Beteiligte und ihre Rücknahme.
Język
niemiecki
Wydawca
OGB Verlag
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
228
ISBN10
3990462792
ISBN13
9783990462799
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Die Streikbewegung gegen das vierte Lohn- und Preisabkommen im September/Oktober 1950 war ein entscheidendes Ereignis in der Geschichte der Zweiten Republik und des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Diese spontan ausgebrochene Bewegung fand anfänglich Unterstützung von vielen sozialistischen BetriebsrätInnen. In der zweiten Phase übernahm der kommunistische Gewerkschaftsflügel die Führung, nachdem der ÖGB das Abkommen zuvor gebilligt hatte. Der Streik wurde ohne Zustimmung des ÖGB durchgeführt und im Kontext des Kalten Krieges als politischer Putschversuch der KPÖ interpretiert. Dies führte zu Ausschlüssen von Mitgliedern, insbesondere von Gewerkschaftern, die am Streik beteiligt waren. Insgesamt wurden 89 kommunistische FunktionärInnen, darunter der Vizepräsident und Mitbegründer des ÖGB, Gottlieb Fiala, ausgeschlossen. 65 Jahre später beauftragte der ÖGB ein Historikerteam, um den aktuellen Forschungsstand zur Streikbewegung von 1950 zusammenzufassen und neue Erkenntnisse zur Putschlegende und den Ausschlüssen zu gewinnen. Das Ergebnis wird in diesem Buch präsentiert und dient der Vorbereitung der Rehabilitierung der 1950 Ausgeschlossenen. Der Beschluss des ÖGB vom 29.10.2015 stellt fest, dass die Behauptung eines kommunistischen Putsches widerlegt ist und dass die damals ausgeschlossenen Mitglieder, insbesondere Gottlieb Fiala, nicht hätten ausgeschlossen werden dürfen.