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Ein deutsches Leben

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Das Beispiel der 105-jährigen Brunhilde Pomsel, ehemalige Sekretärin von Goebbels, wirft Fragen über eine neue Epoche des Radikalismus auf. Ihre Geschichte warnt vor der Rückkehr autoritärer Regime in Europa und den USA und zeigt, wie sich Geschichte durch unser Verhalten wiederholen kann. Politikwissenschaftler Thore D. Hansen nutzt Pomsels Lebensweg, um die Gefahren von Karrieredenken, unreflektiertem Pflichtbewusstsein und politischem Desinteresse aufzuzeigen. Dies wird zu einer eindringlichen Warnung vor opportunistischer und egoistischer Blindheit, die in der heutigen Zeit besonders relevant ist angesichts nationalistischer und faschistischer Tendenzen. Pomsel diente von 1942 bis 1945 im Propagandaministerium und gibt im Dokumentarfilm „Ein deutsches Leben“ Einblicke in die Banalität des Schreckens. Sie war eine unpolitische Mitläuferin, die ihr Pflichtgefühl und das Bedürfnis, dazuzugehören, über alles stellte. Erst nach dem Krieg wurde ihr das volle Ausmaß der Geschehnisse bewusst. Ihre Ehrlichkeit konfrontiert uns mit der Frage nach persönlicher Verantwortung im politischen Geschehen und den Konsequenzen eines wiedererstarkten Nationalismus und Populismus. Werden wir, ähnlich wie Pomsel, später sagen: „Wir wollten's ja auch nicht wissen“?

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Ein deutsches Leben, Brunhilde Pomsel

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
21,22 zł

Metody płatności

3,4
Dobra
34 Ocena

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Tytuł
Ein deutsches Leben
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
ISBN10
3958900984
ISBN13
9783958900981
Seria
Ocena
3,35 z 5
Opis
Das Beispiel der 105-jährigen Brunhilde Pomsel, ehemalige Sekretärin von Goebbels, wirft Fragen über eine neue Epoche des Radikalismus auf. Ihre Geschichte warnt vor der Rückkehr autoritärer Regime in Europa und den USA und zeigt, wie sich Geschichte durch unser Verhalten wiederholen kann. Politikwissenschaftler Thore D. Hansen nutzt Pomsels Lebensweg, um die Gefahren von Karrieredenken, unreflektiertem Pflichtbewusstsein und politischem Desinteresse aufzuzeigen. Dies wird zu einer eindringlichen Warnung vor opportunistischer und egoistischer Blindheit, die in der heutigen Zeit besonders relevant ist angesichts nationalistischer und faschistischer Tendenzen. Pomsel diente von 1942 bis 1945 im Propagandaministerium und gibt im Dokumentarfilm „Ein deutsches Leben“ Einblicke in die Banalität des Schreckens. Sie war eine unpolitische Mitläuferin, die ihr Pflichtgefühl und das Bedürfnis, dazuzugehören, über alles stellte. Erst nach dem Krieg wurde ihr das volle Ausmaß der Geschehnisse bewusst. Ihre Ehrlichkeit konfrontiert uns mit der Frage nach persönlicher Verantwortung im politischen Geschehen und den Konsequenzen eines wiedererstarkten Nationalismus und Populismus. Werden wir, ähnlich wie Pomsel, später sagen: „Wir wollten's ja auch nicht wissen“?