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Das Ende der Diplomatie

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Die Qualität der USA als westliche Führungsmacht schwindet, da zivile Optionen in der Außenpolitik immer mehr abnehmen und letztlich nur militärische Maßnahmen verbleiben. Der amerikanische Exdiplomat und Pulitzer-Preisträger Ronan Farrow warnt davor, dass die USA zu einer Nation werden, die zuerst schießt und dann Fragen stellt. Die traditionelle Außenpolitik, die auf den Aufbau und die Pflege ziviler Kanäle für Friedenspolitik abzielt, steht vor dem Aus. Farrow, der sowohl in Washington als auch in Afghanistan und dem Nahen Osten tätig war, beleuchtet eine Wende in der US-Außenpolitik nach dem 11. September 2001, die oft übersehen und in ihren gefährlichen Konsequenzen nicht verstanden wird. Er analysiert die verheerenden Folgen dieser Politik, die Entscheidungen fast ausschließlich Militärs und Militärberatern überlässt, an Beispielen wie den Kriegen in Afghanistan und im Irak sowie Krisen in Somalia, Syrien und Ägypten. Farrow stützt seine Argumentation auf persönliche Erfahrungen und Gespräche mit prominenten Persönlichkeiten der US-Außenpolitik sowie Interviews mit Fachpolitikern und Informanten. Sein beunruhigender Befund ist klar: Die Kriegsgefahr steigt, wenn die USA mit dieser Haltung in Konflikte eingreifen.

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Das Ende der Diplomatie, Ronan Farrow

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Ende der Diplomatie
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
ISBN10
3498020064
ISBN13
9783498020064
Seria
Ocena
4,15 z 5
Opis
Die Qualität der USA als westliche Führungsmacht schwindet, da zivile Optionen in der Außenpolitik immer mehr abnehmen und letztlich nur militärische Maßnahmen verbleiben. Der amerikanische Exdiplomat und Pulitzer-Preisträger Ronan Farrow warnt davor, dass die USA zu einer Nation werden, die zuerst schießt und dann Fragen stellt. Die traditionelle Außenpolitik, die auf den Aufbau und die Pflege ziviler Kanäle für Friedenspolitik abzielt, steht vor dem Aus. Farrow, der sowohl in Washington als auch in Afghanistan und dem Nahen Osten tätig war, beleuchtet eine Wende in der US-Außenpolitik nach dem 11. September 2001, die oft übersehen und in ihren gefährlichen Konsequenzen nicht verstanden wird. Er analysiert die verheerenden Folgen dieser Politik, die Entscheidungen fast ausschließlich Militärs und Militärberatern überlässt, an Beispielen wie den Kriegen in Afghanistan und im Irak sowie Krisen in Somalia, Syrien und Ägypten. Farrow stützt seine Argumentation auf persönliche Erfahrungen und Gespräche mit prominenten Persönlichkeiten der US-Außenpolitik sowie Interviews mit Fachpolitikern und Informanten. Sein beunruhigender Befund ist klar: Die Kriegsgefahr steigt, wenn die USA mit dieser Haltung in Konflikte eingreifen.