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Der unerschöpfliche Gegenstand

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  • 528 stron
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„. uns aber bist Du die volle, zahllose Blume, / Der unerschöpfliche Gegenstand.“ So spricht Rilke die Rose an. In das Zeichen dieser Worte rückt Schmitz mit dem Titel seines Buches die Grundzüge der Philosophie. Er rehabilitiert den Gegenstand, der betroffen macht (sowohl als Gegenüber wie als umgreifend-durchdringende Atmosphäre), gegen die in Europa seit Demokrit dominante reduktionistische Vergegenständlichung, die aus dem Abfall der vielsagenden Eindrücke im Subjekt eine Innenwelt (Seele, Bewußtsein) aufgeschüttet und so den genuinen Sinn der Subjektivität verdinglichend verzerrt hat. Er steigt mit phänomenologischen Begriffen zu der primären Betroffenheit ab, die jedem im Leben vertraut, aber durch die kulturspezifische Vergegenständlichung der Besonnenheit entzogen ist, und verfolgt von da aus Chancen und Richtungen der Distanzfindung und Orientierung. Er legt mit diesem Buch eine kürzere und übersichtliche Neufassung seines Werkes System der Philosophie (5 in 10 Bänden, 1964 bis 1980) in 9 Kapiteln vor: Einführung in die Philosophie, Ontologie, Anthropologie, Erkenntnistheorie, Chronologie (die Zeit), Choriologie (der Raum), Praktische Philosophie, Theiologie (das Göttliche) und Ästhetik.

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Der unerschöpfliche Gegenstand, Hermann Schmitz

Język
Rok wydania
1990
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der unerschöpfliche Gegenstand
Język
niemiecki
Wydawca
Bouvier
Rok wydania
1990
Oprawa
miękka
Liczba stron
528
ISBN10
3416021983
ISBN13
9783416021982
Seria
Tagi
Opis
„. uns aber bist Du die volle, zahllose Blume, / Der unerschöpfliche Gegenstand.“ So spricht Rilke die Rose an. In das Zeichen dieser Worte rückt Schmitz mit dem Titel seines Buches die Grundzüge der Philosophie. Er rehabilitiert den Gegenstand, der betroffen macht (sowohl als Gegenüber wie als umgreifend-durchdringende Atmosphäre), gegen die in Europa seit Demokrit dominante reduktionistische Vergegenständlichung, die aus dem Abfall der vielsagenden Eindrücke im Subjekt eine Innenwelt (Seele, Bewußtsein) aufgeschüttet und so den genuinen Sinn der Subjektivität verdinglichend verzerrt hat. Er steigt mit phänomenologischen Begriffen zu der primären Betroffenheit ab, die jedem im Leben vertraut, aber durch die kulturspezifische Vergegenständlichung der Besonnenheit entzogen ist, und verfolgt von da aus Chancen und Richtungen der Distanzfindung und Orientierung. Er legt mit diesem Buch eine kürzere und übersichtliche Neufassung seines Werkes System der Philosophie (5 in 10 Bänden, 1964 bis 1980) in 9 Kapiteln vor: Einführung in die Philosophie, Ontologie, Anthropologie, Erkenntnistheorie, Chronologie (die Zeit), Choriologie (der Raum), Praktische Philosophie, Theiologie (das Göttliche) und Ästhetik.